đŸ‘†đŸ»7 Dinge, die wir gerne vor unserer Indonesienreise gewusst hĂ€tten

Fehler und Erkenntnisse

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Julian De Rosa

Julian De Rosa

East Java, Bali, Lombok, Sumbawa, Indonesia

1. Reisetage sind echte Reisetage

Entfernungen mögen kurz aussehen, aber Boote, FĂ€hren, Staus und VerspĂ€tungen sind ĂŒblich. Eine 50-km-Fahrt kann einen halben Tag dauern. Auf Bali und Java kann der Verkehr langsam und unberechenbar sein. Wenn es auf der Karte 1 Stunde dauert, plane 3 Stunden ein. Die Reise von Bali nach Lombok dauerte bei uns 7 Stunden (statt 5). Und Google Maps zeigte uns, dass es 7 Stunden dauern wĂŒrde, um nach Sumbawa zu gelangen. Unser Bus hatte eine Panne und wir kamen erst nach 13 Stunden an unserem Ziel an.
👉 Tipp: Plane Puffertage ein und vermeide knappe AnschlĂŒsse.

2. Bargeld ist König (besonders außerhalb Balis)

Geldautomaten gibt es, aber sie funktionieren nicht immer und Kartenzahlungen sind auf dem Land und in lokalen Warungs begrenzt. Manchmal kannst du auch direkt mit Revolut bezahlen. Lade es also hier
herunter. 👉 Tipp: Hebe grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge auf einmal ab, um GebĂŒhren zu vermeiden.

3. Essen ist unglaublich gĂŒnstig und lecker

Aber die SchĂ€rfegrade variieren stark. Als Familie haben wir in einem Warung oft nicht mehr als 10 € pro Mahlzeit bezahlt. Reis oder Nudeln (auch pur) sind ĂŒberall fĂŒr Kinder erhĂ€ltlich. Wenn du sagst, dass du fĂŒr die Kleinen nichts Scharfes möchtest, werden die Einheimischen das respektieren.

(GĂŒnstige) lokale Restaurants werden Warungs genannt.

👉 Tipp: Unsere Favoriten waren Gado Gado und Nasi Goreng. Probiere es!

4. Einheimische sind nett, aber nicht die „Taxi-Mafia“

Vertraue den Taxifahrern am Flughafen nicht. Als wir mĂŒde und erschöpft auf Bali ankamen und noch kein Internet hatten, wurden wir von Fahrern belĂ€stigt, die unseriös wirkten. Als wir sagten, wir wĂŒrden ein Grab nehmen, behaupteten sie, dass Grab nicht zum Flughafen fahren dĂŒrfe. Wir bestellten dann ein Grab mit WLAN vom Flughafen und fanden unsere erste Unterkunft viel gĂŒnstiger, als wenn wir auf die Taxifahrer gehört hĂ€tten.

👉 Tipp: Lies Nummer 5.

5. (Lokale) Apps erleichtern das Reisen erheblich

Apps wie Gojek, Grab, MyTelkomsel und 12Go sparen Zeit, Geld und Stress. Wir haben auch einen Guide fĂŒr die besten Apps, die du brauchst!
👉 Tipp: Kaufe dir direkt nach der Ankunft in einem lokalen SIM-Shop (suche einfach einen auf Google Maps) eine lokale SIM-Karte von Telkomsel. Das ist die gĂŒnstigste Roaming-Option.

Wenn du uns unterstĂŒtzen möchtest und von Anfang an Internet brauchst: Wir haben die besten Erfahrungen mit Airalo (e-SIM) gemacht.

6. Wenn du einen Roller mietest


Die MietgebĂŒhr fĂŒr einen Scoopy (kleines Motorrad) betrĂ€gt normalerweise 75.000 IDR (3,8 EUR) pro Tag. Wenn du ein Motorrad fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum mietest, kannst du handeln. Dann bekommst du normalerweise einen besseren Preis. Helme sind normalerweise nicht inbegriffen, also wenn du einen fĂŒr die Kinder möchtest, sage es ihnen vorher Bescheid.

Übrigens kannst du ĂŒberall an kleinen GeschĂ€ften am Straßenrand tanken (Bali, Lombok und Java).

👉 Tipp: Ein Liter kostet in den kleinen LĂ€den meist weniger als an offiziellen Tankstellen, etwa 10-12k IDR.

7. Indonesien ist sehr kinderfreundlich

Die Menschen lieben Kinder. Kinder bekommen fast ĂŒberall LĂ€cheln, Hilfe und zusĂ€tzliche Geduld. Wir hatten GesprĂ€che mit Einheimischen, die ohne die Kinder als „Eisbrecher“ nicht möglich gewesen wĂ€ren.
👉 Tipp: Mach dir keine Sorgen, mit Kindern zu reisen – die Einheimischen werden dir oft ganz selbstverstĂ€ndlich helfen.

Bonus-Dinge, die wir nicht erwartet haben:

  • Roller sind auf Bali ĂŒberall, daher ist Gehen nicht immer einfach oder sicher

  • Englisch ist in Touristengebieten verbreitet, aber anderswo begrenzt – ein paar Bahasa-Wörter helfen sehr (wir haben einen Guide dafĂŒr)

  • Regen kommt normalerweise in kurzen tropischen Schauern, oft am Nachmittag oder in der Nacht. (Wir haben auch einen Wetter-Guide)

  • Zeit ist flexibel – ZeitplĂ€ne sind entspannter, Geduld zahlt sich aus.

  • Die Natur ist mĂ€chtig: WĂ€hrend unseres Aufenthalts gab es ein Erdbeben und einen Vulkanausbruch. Da die Einheimischen ruhig blieben, taten wir das auch. Aber handle immer nach deinem BauchgefĂŒhl.

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