Der 4-Bus-Netzwerk-Spickzettel: Wie du Madeira autofrei erkundest đđșïž
Der 4-Bus-Netzwerk-Spickzettel
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Gabriele Nobrega
Madeira, Portugal
Okay, lass uns das gröĂte Problem lösen, das Leute haben, wenn sie Madeira ohne Mietwagen erkunden wollen. Wenn du Google Maps öffnest und versuchst, eine Busroute ĂŒber die Insel zu planen, wird dein Gehirn wahrscheinlich schmelzen.
FrĂŒher hatte Madeira ein fragmentiertes Durcheinander von vier völlig getrennten Busunternehmen. Die Insel hat kĂŒrzlich ein einheitliches öffentliches Verkehrsnetz namens SIGA eingefĂŒhrt.
WĂ€hrend alles langsam auf SIGA umgestellt wird, sind die Routen der Insel immer noch in geografische Zonen unterteilt, die von drei Partnerflotten betrieben werden. Damit du deine Fahrt nicht verpasst, findest du hier deinen kinderleichten Spickzettel, um das neue Netzwerk zu meistern.
Die Goldene Regel: Ein System, drei Zonen đșïž
Die gesamte Insel steht jetzt unter dem SIGA-Banner. Je nachdem, wohin du fahren möchtest, wirst du jedoch Busse besteigen, die von drei Hauptbetreibern verwaltet werden:
1. HorĂĄrios do Funchal / HF (Die Stadt & Zentralen Gipfel)
Das Besondere: Sie bedienen das Stadtzentrum von Funchal und die zentralen BergkÀmme.
Wohin sie fahren: Wenn du ausschlieĂlich innerhalb der Hauptstadt unterwegs bist, steigst du in ihre leuchtend gelben Stadtbusse. Sie bedienen auch die Ăberland-Bergrouten, die hinauf nach Ribeiro Frio, Santana und hoch zu den Gipfeln wie der Haltestelle Poiso fĂŒhren.
Wie du bezahlst: FĂŒr Stadtbusse kaufst du eine wiederaufladbare Giro card an jedem grauen Kiosk in der Innenstadt, bevor du einsteigst (das ist viel billiger, als Einzeltickets beim Fahrer zu kaufen). FĂŒr Ăberlandrouten kannst du bar im Bus bezahlen.
2. SIGA Rodoeste (Die raue WestkĂŒste)
Das Besondere: Die westliche HĂ€lfte des Inselnetzes.
Wohin sie fahren: Wenn du zum Fischerdorf Cùmara de Lobos fahren, die riesigen Klippen am Cabo Girão besichtigen oder ganz zu den vulkanischen Pools in Porto Moniz und den sonnigen StrÀnden von Calheta möchtest, suche nach den von Rodoeste betriebenen SIGA-Linien.
Wie du bezahlst: Ganz einfach â steig einfach in den Bus, sag dem Fahrer, wohin du möchtest, und bezahle bar.
3. CAM - Companhia de Autocarros da Madeira (Der Flughafen & OstkĂŒste)
Das Besondere: Dieser Betreiber hat die alten âSAMâ- und âEACLâ-Linien ĂŒbernommen, um den gesamten östlichen Teil der Insel abzudecken.
Wohin sie fahren: Dies ist die Flotte, die den Aerobus (den direkten Shuttle vom Flughafen nach Funchal) betreibt. Sie fahren auch die Pendlerrouten nach Caniço, Machico (fĂŒr den goldenen Sandstrand) und Caniçal (wo sich das Walmuseum befindet).
Wie du bezahlst: FĂŒr die regulĂ€ren Pendlerrouten bezahlst du den Fahrer bar. FĂŒr den Aerobus kannst du dein Ticket am Ankunftsgate des Flughafens oder direkt beim Fahrer kaufen.
3 Freund-zu-Freund-Ăberlebenstipps fĂŒr den Bus đșïžâš
Lade die Moovit App herunter! đ±: Ernsthaft, mach das, bevor du ĂŒberhaupt dein Hotel verlĂ€sst. WĂ€hrend Google Maps von Madeiras Layout völlig verwirrt ist, handhabt Moovit das SIGA-Transitnetzwerk wunderbar. Es verfolgt die Haltestellen in Echtzeit, sodass du genau weiĂt, wann du die Schnur ziehen und aussteigen musst.
Die âWinken oder Verpassenâ-Regel: Bushaltestellen auf der Insel sind Bedarfshaltestellen. Wenn du einen SIGA-Bus kommen siehst, steh nicht einfach nur da â strecke deinen Arm aus und winke energisch dem Fahrer zu, sonst fĂ€hrt er einfach an dir vorbei.
Bereite dich auf den âAchterbahnâ-Effekt vor: Madeirische Busfahrer sind absolute Legenden. Sie navigieren riesige, steile, kurvenreiche BergstraĂen in riesigen Fahrzeugen mit völliger Leichtigkeit. Wenn dir leicht ĂŒbel wird, schnapp dir einen Platz vorne, schau geradeaus und lass vielleicht das ĂŒppige FrĂŒhstĂŒck ausfallen!
đĄ Pro-Tipp: Hol dir sofort eine GIRO Card!
Was auch immer du tust, bezahle die Busfahrer nicht bar, wenn du es vermeiden kannst. Sobald du in Funchal ankommst, geh in einen Zeitschriftenladen (tabacaria), einen lokalen Kiosk oder das Haupt-SIGA-TicketbĂŒro an der Avenida do Mar und frage nach einer Papier-GIRO-Karte. Die physische Karte kostet buchstĂ€blich 0,50 âŹ, aber du kannst damit Prepaid-Fahrten aufladen, die reibungslos im gesamten neuen SIGA-Netzwerk funktionieren.
Die Verwendung der GIRO-Karte anstelle der Barzahlung im Bus reduziert deine Fahrpreise sofort um etwa 25 % bis 30 %. Anstatt auf einer kurvenreichen BergstraĂe mit dem Fahrer nach 2,00 ⏠oder 2,60 ⏠Bargeld zu suchen, tippst du einfach und fĂ€hrst fĂŒr 1,45 ⏠bis 1,95 âŹ.
Kurzer Hinweis: Wenn ihr zu zweit reist, könnt ihr tatsĂ€chlich eine einfache Papier-GIRO-Karte teilen! Sag dem Fahrer einfach, wie viele Personen reisen, bevor du die Karte antippst, damit er das GerĂ€t fĂŒr euch anpassen kann.
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