PORTO SANTO – ALLE INFOS, die du über Porto Santo brauchst

Nimm die Lobo Marinho Fähre zur goldenen Schwesterinsel Madeiras ganz ohne Stress – hier erfährst du, wie es richtig (und günstig) geht.

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Madeira Hiking + Homeoffice Madeira

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Madeira, Portugal

Porto Santo Fähre – Buche sie wie ein Einheimischer und fahre bequem

Nimm die Lobo Marinho Fähre zur goldenen Schwesterinsel Madeiras ganz ohne Stress – hier erfährst du, wie es richtig (und günstig) geht.

Beschreibung: Die Reise von Madeira nach Porto Santo ist nicht nur Transport – sie ist der Beginn eines Abenteuers. Die Porto Santo Line ferry, genannt Lobo Marinho, fährt vom Hafen Funchals ab und bringt dich in etwa 2,5 Stunden zu den idyllischen Sandstränden von Porto Santo. www.portosantoline.pt

Als Reisender wirst du die Fährfahrt als erfrischenden Kurzurlaub schätzen: Nimm Platz auf dem Sonnendeck, spüre die Atlantikbrise und beobachte, wie Funchals Gebäude-Amphitheater am Horizont schrumpft.

Es ist üblich, Einheimische und Touristen gleichermaßen in Liegestühlen mit Picknick-Snacks zu sehen oder am Bordcafé für eine bica (Espresso) und ein Gebäck anzustehen.

Im Inneren ist die Fähre so bequem wie ein zwangloses Kreuzfahrtschiff – es gibt gepolsterte Sitze, Tische zum Arbeiten oder Kartenspielen, eine Cafeteria und Bar sowie sogar einen kleinen Spielbereich für Kinder.

Wenn du Glück hast, siehst du vielleicht Delfine oder Seevögel, die dem Boot folgen. Der Rhythmus der Fähre – das Summen des Motors und das sanfte Schaukeln – ist seltsam beruhigend; wundere dich nicht, wenn du ein Nickerchen in der Sonne machst. Wenn Porto Santos blasse Umrisse in Sicht kommen, bist du bereits im Inselmodus angekommen. Beim Verlassen der Fähre bemerkst du sofort den Unterschied – Porto Santo ist flach, golden und entspannt. Aber zuerst das Wichtigste: Du wirst dir selbst auf die Schulter klopfen, weil du die Fähre auf die clevere Art gebucht hast, direkt über www.portosantoline.pt/en (die 1. Klasse lohnt sich), und so touristische Aufschläge und jeglichen Last-Minute-Stress vermieden hast. Jetzt kannst du Porto Santo genießen, wissend, dass dein Rückflugticket sicher ist und du wie ein versierter Einheimischer gereist bist.

Warum es besonders ist: Die Porto Santo Fähre ist im Wesentlichen eine Lebensader für die Inseln – so versenden Einheimische Waren und reisen zur Arbeit oder zum Vergnügen zwischen Madeira und Porto Santo. Für Reisende ist sie besonders, weil sie eine malerische, entspannte Alternative zum Fliegen bietet. Du erlebst, wie du eine Insel verlässt und eine andere komplett auf dem Seeweg erreichst, was sich altmodisch und romantisch anfühlt. Wichtig ist, dass die korrekte (direkte) Buchung einen großen Unterschied macht. Viele unvorsichtige Reisende werden von Drittanbieter-Buchungsseiten erfasst, die höhere Gebühren verlangen oder den Prozess verkomplizieren. Das Insiderwissen ist: Buche immer über die offiziellen Kanäle der Porto Santo Line. Direkt auf die offizielle Website oder zum Ticketschalter zu gehen, spart dir nicht nur Geld, sondern stellt auch sicher, dass du die neuesten Fahrpläne und lokale Rabatte erhältst. Apropos Rabatte: Wenn du längere Zeit auf Madeira verbringst, beachte, dass Einwohner (und manchmal Langzeitbesucher) erhebliche Fahrpreisermäßigungen erhalten – ein Grund, warum Einheimische die Fähre lieben.

Die Fährfahrt selbst ist auch ein kleines gesellschaftliches Ereignis: Du triffst Rucksacktouristen, die sich mit madeirischen Familien unterhalten, und vielleicht einen Inselbewohner, der dir begeistert Tipps zu Porto Santo gibt, sobald er hört, dass es dein erster Besuch ist. Die Lobo Marinho ist ein robustes Schiff, und trotz des manchmal rauen Atlantiks bietet sie im Allgemeinen eine ruhige Fahrt.

Dennoch wissen Einheimische, dass sie das Wetter prüfen müssen; wenn ein starker Wellengang oder Sturm vorhergesagt wird, können Fähren verspätet sein oder ausfallen (Vorsicht ist besser als Nachsicht). An einem klaren Tag ist die Überfahrt jedoch wunderschön – du kannst Madeira in der Ferne sehen und manchmal die Desertas-Inseln auf einer Seite.

Ein weiterer besonderer Aspekt: Du kannst ein Fahrzeug oder Fahrrad mit auf die Fähre nehmen, was die Erkundung von Porto Santo auf Rädern ermöglicht.

Im Wesentlichen ist die Fährfahrt eine Erweiterung deines Madeira-Abenteuers – Teil des Vergnügens, nicht nur ein Mittel zum Zweck.

Insider-Tipps:

  • Direkt buchen: Nutze die offizielle Website der Porto Santo Line oder deren Büros in Funchal. Vermeide Seiten wie „DirectFerries“, die oft bei Google auftauchen – sie erheben hohe Gebühren. Die offizielle Seite ist unkompliziert und ermöglicht dir die Wahl der Sitzklasse, das Hinzufügen eines Fahrzeugs usw. Wenn du in Funchal bist, kannst du Tickets auch im Büro der Porto Santo Line an der Avenida do Mar, am Fährterminal oder sogar im Büro im Lido-Gebiet kaufen. Die Preise ab 2025 liegen bei etwa €57–€70 für die Hin- und Rückfahrt pro Erwachsenem in der Economy Class (genannt „Touristenklasse“)

  • Uhrzeit & Fahrplan: Die Fähre verlässt Funchal normalerweise um 8:00 Uhr morgens an den meisten Tagen (Check-in bis 7:15 Uhr). Sie fährt von Porto Santo zurück nach Funchal gegen 17:30–18:00 Uhr, sodass du gegen 20:30 Uhr zu Hause bist. Im Hochsommer gibt es manchmal zwei Abfahrten pro Tag oder spezielle spätere Rückfahrten an Wochenenden.

  • Früh ankommen: Sei mindestens 30–45 Minuten vorher am Hafen von Funchal. Du musst einchecken (Ticket und Ausweis vorzeigen) und optional Gepäck aufgeben, wenn du große Taschen hast (es gibt einen Gepäckraum). In der Economy Class sind die Plätze nicht zugewiesen, daher sichern sich Frühankömmlinge die besten Plätze – wie Tische an Steckdosen oder erstklassige Liegestühle.

  • Seekrankheit: Die Fahrt kann sehr ruhig sein, aber wenn Wind vorhergesagt wird oder du weißt, dass du empfindlich bist, triff Vorsichtsmaßnahmen. Einheimische empfehlen Tabletten gegen Reisekrankheit (eine Stunde vor der Abfahrt einnehmen). Setze dich außerdem nach hinten im Schiff auf eine niedrigere Ebene – dort ist die Bewegung weniger spürbar.

  • Tipps an Bord: Sobald du an Bord bist, kannst du dich frei bewegen. Es gibt eine Cafeteria mit gutem Kaffee, Snacks, Sandwiches und sogar warmen Mahlzeiten (der Schweineeintopf ist überraschend gut). Die Preise sind etwas hoch, daher bringen einige Einheimische ihre eigenen Sandwiches und Getränke mit. Es gibt auch eine Bar für Bier oder Wein, falls du Lust auf einen morgendlichen Drink hast. WLAN wird nicht angeboten, aber 4G/5G funktioniert in Küstennähe und kann mitten auf dem Meer abbrechen. Bring ein Buch mit oder lade Filme für den mittleren Teil herunter. Wenn du dich sonnen möchtest, bring Sonnencreme mit – die Sonne auf dem Deck ist stark.

  • Fahrzeuge & Fahrräder: Wenn du ein Auto gemietet hast und es mit der Fähre transportieren möchtest, musst du einen Fahrzeugplatz im Voraus reservieren – der Platz ist begrenzt. Es kostet extra (abhängig von der Fahrzeuggröße).

  • Lokale Angebote: Wenn du eine Madeira-Aufenthaltskarte oder einen Nachweis für einen Langzeitaufenthalt als digitaler Nomade hast, frage nach dem Einwohner-Rabatt – er kann bei etwa 50 % liegen. Manchmal bieten Hotels in Porto Santo auch Pauschalangebote inklusive Fährtickets an – es könnte sich lohnen, dies zu prüfen, wenn du übernachten möchtest.

Praktische Infos:

  • Fährterminal: In Funchal befindet sich das Porto Santo Line Fährterminal am Ende der Avenida do Mar (nahe der Altstadt). In Porto Santo legt die Fähre im Hafen von Porto Santo an, etwa 2 km von der Hauptstadt (Vila Baleira) entfernt – dort warten Taxis und normalerweise ein Shuttlebus auf die Fähre.

  • Dauer: ~2 Stunden 15 Minuten pro Strecke. Bei rauer See kann es gelegentlich 2,5 Stunden dauern.

  • Fahrplan: Typischerweise eine Hin- und Rückfahrt pro Tag. Abfahrt Funchal ~8:00 Uhr, Ankunft Porto Santo ~10:30 Uhr. Abfahrt Porto Santo ~18:00 Uhr, Ankunft Funchal ~20:15 Uhr. (Diese Zeiten können je nach Saison variieren, daher bitte überprüfen.)

  • Klassen: Tourist (Economy) – freie Platzwahl, Zugang zu allen allgemeinen Bereichen. Erste Klasse – zugewiesener Sitzplatz in einer ruhigeren Lounge, inklusive einer leichten Mahlzeit und Getränk.

  • Kosten: €30–€37 einfache Fahrt für Erwachsene in der Touristenklasse (Preise variieren je nach Saison), daher ~€60–€74 Hin- und Rückfahrt. Erste Klasse ~€50 einfache Fahrt. Kinder und Senioren erhalten Ermäßigungen. Fahrzeugtransport beginnt bei etwa €75 einfache Fahrt für ein kleines Auto. Fahrräder ~€15.

  • Buchungsprozess: Wenn du online buchst, erhältst du ein E-Ticket – drucke es aus oder speichere den QR-Code auf deinem Telefon. Am Hafen tauschst du es gegen eine Bordkarte ein (wenn du es nicht ausgedruckt hast, kann das Ticketbüro deine Bordkarte ausdrucken). Wenn du im Büro kaufst, erhältst du die Bordkarte direkt.

  • Boarding: Etwa 30 Minuten vor Abfahrt beginnen sie, Passagiere an Bord zu lassen. Wenn du ein Auto hast, hast du eine spezifische frühere Aufstellungszeit, um an Bord zu fahren. Fußgänger gehen einfach die Rampe hinauf. Gepäck kann im Laderaum verstaut werden (wenn du große Koffer hast, gib sie am Gepäckschalter auf) oder du kannst kleinere Taschen mit an Bord nehmen.

  • Einrichtungen auf der Fähre: Toiletten, Café, Bar, kleiner Geschenkeladen, Außendecks, klimatisierte Lounges, TV-Bildschirme (oft mit Naturdokumentationen oder lokalen Werbespots) und Steckdosen in einigen Sitzbereichen (nicht überall, also bei Bedarf vorher aufladen). Kein formelles WLAN, aber das Mobilfunksignal ist normalerweise für die erste und letzte halbe Stunde der Reise gut (es wird mitten auf dem Meer schwächer).

  • Tipps für die Rückreise: Viele Leute machen Porto Santo als Tagesausflug. Wenn ja, hast du einen ganzen Tag auf der Insel (ungefähr 6–7 Stunden). Behalte am Nachmittag die Zeit im Auge – du möchtest die Rückfähre nicht verpassen, da es die einzige ist! Sei zur Sicherheit 30 Minuten vor Abfahrt am Hafen von Porto Santo. Dort gibt es eine schöne Warte-Lounge, wenn du früh dran bist, und normalerweise eine geöffnete Snackbar.

  • Genieße die Fahrt: Zuletzt, betrachte die Fährfahrt als Teil deines Reiseerlebnisses. Es ist eine Gelegenheit, abzuschalten, dieses Buch zu lesen, mit Mitreisenden zu plaudern oder einfach auf dem Deck zu stehen und Seevögel vorbeigleiten zu sehen. Besonders für Remote-Arbeiter, die immer in Eile sind, erzwingt die Fähre ein langsameres Tempo – nimm es an. Wie die Einheimischen sagen: Boa viagem!

Insel Porto Santo: Goldene Sandstrände und entspanntes Leben

Insider-Tipps:

  • Fortbewegung: Die besten Möglichkeiten zur Erkundung sind mit dem Fahrrad, Roller oder Buggy. Die Insel ist nur 11 km lang und eher flach. Viele Besucher mieten ein Fahrrad (traditionell oder elektrisch), um die Küstenstraße zu genießen – sie ist sicher und landschaftlich reizvoll. Roller- oder Quad-Verleih sind ebenfalls beliebt und relativ günstig. Ein kleines Auto funktioniert auch, ist aber nicht unbedingt notwendig, es sei denn, du möchtest den Komfort einer Klimaanlage. Taxis sind für Punkt-zu-Punkt-Fahrten verfügbar und angesichts der kurzen Entfernungen nicht zu teuer.

  • Nicht hetzen: Obwohl du einen Tagesausflug von Madeira aus machen kannst (und viele tun es), solltest du in Betracht ziehen, mindestens ein oder zwei Nächte zu bleiben. Die Atmosphäre am Abend und am frühen Morgen, wenn die Tagesausflügler weg sind, ist unbezahlbar – du hast den Strand bei Sonnenaufgang fast für dich allein. Es gibt eine Handvoll Hotels und viele Mietwohnungen. Buche für Sommerwochenenden im Voraus, da Einheimische aus Madeira die Unterkünfte füllen.

  • Highlights, die man gesehen haben muss: Neben dem Entspannen am Hauptstrand (der sich vom Hafen bis nach Calheta am südlichen Ende erstreckt), besuche den Miradouro da Portela – einen Aussichtspunkt mit alten Windmühlen und einem Panoramablick über die Insel und ihren langen Strand.... Im Norden besuche den Pico do Ana Ferreira, wo du eine faszinierende „Klavier“-Felsformation aus sechseckigen Basaltsäulen findest (Geologie-Fans und Fotografen lieben sie). Für ein kleines Abenteuer wandere den Pico Branco Trail – er ist ziemlich einfach und bietet atemberaubende Ausblicke auf Klippen und das Meer; vielleicht entdeckst du wilde Ziegen. Und wenn Zeit bleibt, kannst du an einem Tag mit Ebbe in den Salemas Naturpools in kristallklaren natürlichen Schwimmlöchern waten.

  • Strand-Tipps: Der Hauptstrand ist in benannte Abschnitte unterteilt (nahe der Stadt ist Pedras Pretas, weiter unten Cabeço, Calheta usw.), aber es ist im Wesentlichen ein langer Abschnitt. Der Sand ist tatsächlich sehr fein ... wenn es heiß ist, kann er sich aufheizen. Das Wasser ist am südlichen Ende des Strandes im Allgemeinen ruhiger, und es gibt ein paar Strandbars und Restaurants – ideal für ein Getränk oder Mittagessen am Mittag (gegrillte Napfschnecken mit Zitrone und Knoblauch sind ein lokaler Lieblingssnack). Im Winter ist der Ozean kühler, aber an sonnigen Tagen sieht man oft noch Leute schwimmen – ganzjähriges Strandleben! Einige Abschnitte haben Sonnenliegen und Sonnenschirme zu vermieten (hauptsächlich vor Hotels), aber auch viel offenen öffentlichen Raum.

  • Arbeiten & Konnektivität: Wenn du remote arbeiten musst, nutze den Nomad Working Space in der Stadt. Er ist kostenlos – frage in der Bibliothek oder im Rathaus nach dem Standort des Co-Working-Spaces (Rua Goulart Medeiros). WLAN auf der Insel ist im Allgemeinen anständig (4G-Mobilfunkabdeckung ist in der ganzen Stadt und am Strand vorhanden). Es kann schön sein, sich morgens in einem Café am Meer einzurichten – einige haben sogar WLAN (z. B. ein paar Strandbars). Aber denke daran, dies ist auch ein Ort, um abzuschalten und persönlich aufzutanken.

  • Lokale Etikette: Die Menschen auf Porto Santo sind freundlich und entspannt, vielleicht sogar noch mehr als die Madeirer. Begrüße sie mit einem „Bom dia/Boa tarde“ in Geschäften oder wenn du Einheimischen in einer ruhigen Gasse begegnest – das wird geschätzt. Der Dresscode ist überall strandtauglich, aber wenn du in eine Dorfkirche oder eine formellere Umgebung gehst, zieh ein Hemd oder einen Überwurf über die Badekleidung. Außerdem ist die Insel sehr sicher; Kriminalität ist nahezu nicht existent, aber wie immer, respektiere die Umwelt – verschmutze diesen wunderschönen Strand nicht (es gibt Mülleimer). Sie sind stolz auf ihren „European Blue Flag“ Strandstatus (sauber und sicher).

  • Beste Reisezeit: Der Sommer (Juni bis September) garantiert Badewetter und eine lebhaftere Atmosphäre (denke an Beachvolleyball-Turniere, Live-Musikabende in Bars, Familien im Urlaub). Besonders der August kann (nach Porto Santo-Standards) belebt sein. Frühling und Herbst sind ruhiger, aber immer noch warm genug, um die Natur zu genießen – außerdem könntest du günstigere Unterkunftspreise ergattern. Der Winter ist sehr ruhig – einige Hotels/Cafés könnten schließen – aber wenn du Einsamkeit suchst, kann eine milde, sonnige Januarwoche auf Porto Santo mit praktisch niemandem um dich herum magisch sein (nur etwas zu kühl zum Schwimmen, abgesehen von den Mutigen).

Praktische Infos:

  • Anreise: Fähre (2,5 Stunden von Funchal, siehe obigen Leitfaden) oder ein 15-minütiger Flug vom Flughafen FNC auf Madeira (mit einem kleinen Flugzeug; Flüge sind normalerweise täglich, Kosten ~€80–€100 Hin- und Rückfahrt bei Vorausbuchung). Die Fähre ist landschaftlich reizvoller; der Flug ist schnell mit schönen Luftaufnahmen – wähle je nach Vorliebe und Zeitplan.

  • Fortbewegung: Ein Auto ist nicht nötig, es sei denn, du möchtest totale Freiheit; alternativ gibt es eine lokale Buslinie, die die Insel umrundet und dich zu wichtigen Punkten (Strand, Stadt, einige Dörfer) bringen kann – aber sie fährt selten. Fahrrad-/Rollervermietungen sind in der Nähe des Stadtzentrums leicht zu finden. Wenn du ein Auto auf Madeira mietest, beachte, dass du es mit der Fähre übersetzen oder separat auf Porto Santo mieten müsstest (es gibt ein paar Autovermietungen auf der Insel).

    Mein BESTER Kontakt auf der Insel ist TAXI ALBERTO. Du musst ihn jedoch anrufen, da er auf WhatsApp nicht so aktiv ist. Für etwa 50-100 Euros, je nach Taxigröße und deiner Personenzahl, fährt er dich stundenlang über die Insel und zeigt dir alles. Ruf ihn an und grüße ihn von mir: +351 964 831 987

  • Unterkunft: Reicht von einigen Resorthotels (ein großes Resort hat ein Spa, das Sandtherapiebehandlungen anbietet) über kleine familiengeführte Pensionen bis hin zu Mietwohnungen. Buche im Sommer im Voraus. In der Nebensaison schließen einige Orte, aber du findest immer ein paar geöffnete Hotels und Airbnb-Optionen.

  • Aktivitäten & Touren: Du kannst Inseltouren buchen (z. B. eine 2-stündige 4x4-Tour, die die wichtigsten Aussichtspunkte anfährt – lustig, wenn du einen schnellen Überblick mit einem lokalen Fahrer möchtest). Es gibt auch Reiten am Strand und einen 18-Loch-Golfplatz, wenn das dein Ding ist (mit Meerblick auf den hinteren neun Löchern!). Wasseraktivitäten wie Stand-Up-Paddleboards, Kajakfahren und Tauchausflüge sind in der Nähe des Hauptstrandes verfügbar – erkundige dich im Nautical Club.

  • Essen & Trinken: Verpasse nicht die Meeresfrüchte – atraia Fisch ist eine lokale Spezialität, falls verfügbar. Es gibt ein paar herausragende Restaurants: z. B. eines direkt am Sand in Calheta für Sonnenuntergänge und einige in der Stadt für traditionelle portugiesische Gerichte. Die Preise sind tendenziell etwas höher als auf Madeira, da alles importiert wird, aber immer noch angemessen. Probiere in der örtlichen Bäckerei bolo do caco und den berühmten Lambeca Eisstand an der Hauptstraße – es ist eine Porto Santo Tradition, abends ein Eis zu essen. Bars sind eher unaufgeregt; ein paar könnten am Wochenende DJs oder Karaoke haben, aber erwarte eher Strand-Chill als Party-Zentrale (außer vielleicht während der Festivalzeiten Mitte August).

  • Konnektivität: Die Insel hat eine gute Mobilfunkabdeckung in der Stadt und entlang der Küste. Ich hatte keine Probleme, remote mit mobilen Daten zu arbeiten. Einige Cafés haben WLAN, aber nicht alle. Der kostenlose Coworking Space ist die beste Wahl für stabiles Internet und eine büroähnliche Umgebung.

  • Gesundheit & Sicherheit: Es gibt ein kleines Krankenhaus auf Porto Santo für dringende Bedürfnisse. Die Sonne kann stark sein und das Klima trockener – bleibe hydriert und verwende reichlich Sonnencreme, besonders auf dem reflektierenden Sand. Quallen und Ähnliches sind selten ein Problem im Wasser, und es gibt im Sommer bewachte Strandabschnitte zum sicheren Schwimmen. Insgesamt ist es ein sehr sicherer Ort – die Art von Insel, wo die Leute Türen unverschlossen lassen und jeder jeden kennt.

Warum es sich lohnt: Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn du länger als ein paar Tage auf Madeira bist, solltest du unbedingt einen Abstecher nach Porto Santo in Betracht ziehen. Es bietet etwas, das Madeira nicht hat – ein klassisches Strandparadies-Gefühl – und doch mit seinem eigenen eigenwilligen, authentischen Charakter. Für digitale Nomaden kann es ein erfrischender Tapetenwechsel und ein anderes Tempo sein, das deine Kreativität anregen oder dir einfach den tiefen Atemzug geben könnte, von dem du nicht wusstest, dass du ihn brauchst. Als Reisender ist es ein ungewöhnliches Reiseziel, von dem nur wenige deiner Freunde überhaupt gehört haben, aber eines, von dem du ihnen sicherlich erzählen wirst, wenn du zurückkommst. Porto Santo mag klein sein, aber es hinterlässt einen großen Eindruck.

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