Porto Moniz & seine Naturpools
Porto Moniz ist einer der bekanntesten Orte Madeiras – vulkanische Felsbecken direkt am Atlantik, perfekt zum Schwimmen und familienfreundlich. Aber hier ist die Wahrheit: tagsüber kann es absolut überfüllt sein mit Reisebussen und Tagesausflüglern, besonders im Sommer. Wenn du ein ruhiges Bad suchst, könntest du enttäuscht sein.
Die Pools selbst sind atemberaubend – schwarze Lavaformationen mit kristallklarem Meerwasser, das ständig von den Wellen erfrischt wird – aber wenn du eine ruhigere Atmosphäre suchst, würde ich dir die Naturpools von Seixal empfehlen, nur 15 Minuten entfernt. Gleiches wildes Vulkan-Feeling, aber viel weniger überlaufen.
Allerdings ist Porto Moniz bei Sonnenuntergang unglaublich. Die meisten Menschenmassen sind verschwunden, das Licht ist golden auf den Klippen, und du kannst an der Meeresmauer mit einem Poncha oder einem kalten Coral-Bier sitzen und zusehen, wie die Wellen unter dir brechen. Es ist einer meiner Lieblingsstopps am Ende des Tages auf einem Roadtrip an der Nordküste."*
Warum es besonders ist
Ikonische natürliche Schwimmbecken, geformt durch Lavaströme.
Dramatische Lage an der äußersten Nordwestspitze Madeiras.
Perfekte Sonnenuntergangsstimmung, wenn die Menschenmassen verschwinden.
Insider-Tipps
Meide die Mittagszeit (11–15 Uhr), wenn die Reisebusse ankommen.
Besuche es zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang – magisches Licht, fast keine Menschen.
Bringe Badeschuhe mit, wenn du außerhalb des Haupt-Lido-Bereichs erkunden möchtest.
Kombiniere es mit dem Strand und den Pools von Seixal für einen entspannteren Badetag.
Anreise
Befindet sich im Dorf Porto Moniz, Nordwest-Madeira.
Einfach zu kombinieren mit einem Roadtrip an der Nordküste (Seixal, Veu da Noiva, Ribeira da Janela).
Kostenpflichtige Parkplätze vorhanden; Cafés und Restaurants entlang der Uferpromenade.
Für diejenigen, die mehr Kontext wünschen…
"Porto Moniz war einst ein abgelegenes Fischerdorf, berühmt für den Walfang im 19. Jahrhundert. Die Pools wurden auf natürliche Weise durch vulkanische Lavaströme geformt und später zu einem halbgeschützten Lido umgebaut. Obwohl es heute ein wichtiger Touristenstopp ist, kommen Einheimische immer noch frühmorgens oder abends hierher, um zu schwimmen, zu fischen oder einfach nur zuzusehen, wie die Wellen gegen die schwarzen Klippen schlagen."