Der Königssee ist einer der ikonischsten und atemberaubendsten Seen in den deutschen Alpen, eingebettet am Fuße des Watzmann-Massivs in der Nähe von Berchtesgaden. Der smaragdgrüne See liegt im Nationalpark Berchtesgaden und ist berühmt für sein kristallklares Wasser, dramatische Klippen und seine ruhige Atmosphäre.
Es gibt keinen Wanderweg um den See – die einzigen Möglichkeiten, seine berühmtesten Orte zu erreichen, sind mit dem Elektroboot. Die malerische Bootsfahrt beinhaltet einen Halt an der berühmten Echowand, wo ein Bootsführer Trompete spielt und das Echo von den steilen Felswänden zurückprallt. Die komplette Tour kostet 29 € (Stand 2025) und bringt dich zum abgelegenen Obersee und zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Boote fahren im Sommer ungefähr von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends – überprüfe den Fahrplan immer im Voraus.
Trotz seiner einladenden Farbe ist der Königssee einer der tiefsten Seen Deutschlands, und selbst im Sommer steigt die Wassertemperatur selten über 15 °C. Schwimmen ist erlaubt, aber nur für Mutige! Du kannst auch Ruderboote mieten, um den See auf eigene Faust zu erkunden.
Wichtig zu wissen: Wildcampen und Drohnen sind im Nationalpark strengstens verboten. Das Verpassen des letzten Rückfahrtbootes kann teuer und kompliziert werden, also plane entsprechend. In der Hochsaison und an Wochenenden ist die Gegend extrem überfüllt – komme früh an und buche dein Bootsticket, wenn möglich, online. Ein großer Parkplatz ist direkt am See vorhanden.