Der Brough of Birsay ist eine Gezeiteninsel vor der Nordwestküste der Orkney-Inseln, reich an Geschichte und Heimat einer saisonalen Papageitaucherkolonie. Bei Ebbe ist dieser windgepeitschte Außenposten über einen Betondamm zu Fuß erreichbar und bietet dramatische Küstenblicke, frühe nordische und piktische Ruinen sowie eine reiche Seevogelwelt. Es ist ein Ort, an dem Archäologie und Wildtiere vor einer Kulisse aus Klippen und tosenden Wellen aufeinandertreffen.
Sobald du den Damm überquert hast, führt ein klarer Pfad um die Insel herum, vorbei an den Überresten einer nordischen Siedlung und einer früheren piktischen Kirche. Auf der anderen Seite erheben sich sanft niedrige Klippen, die Papageitaucherhöhlen offenbaren, die über die grasbewachsenen Hänge verstreut sind. Von Mai bis Ende Juli sind Papageitaucher oft zu sehen, wie sie vor der Küste schwimmen oder an den Klippenrändern sitzen und regelmäßig mit Sandaalen zurückkehren.
Die Geologie ist klassisch Orkney: alter roter Sandstein, geformt von unerbittlicher See und Wind, der geschichtete Felsvorsprünge schafft, die perfekt für nistende Seevögel sind. Parkplätze gibt es in der Nähe des Dammanfangs, Toiletten befinden sich in der Nähe in Palace. Es ist wichtig, deinen Besuch an die Gezeiten anzupassen; die Insel ist bei Flut vollständig abgeschnitten.
Egal, ob du wegen der Tierwelt, der Seeluft oder des tiefen Geschichtssinns kommst, der Brough of Birsay bietet ein einzigartiges und friedliches Küstenerlebnis.