Tag 9: Kanazawa, das „kleine Kyoto“ des Nordens
Nachdem wir am Vorabend angekommen waren, wachten wir in einer Stadt auf, die sich wie ein wunderschön erhaltenes Geheimnis anfühlt, eingebettet zwischen den japanischen Alpen und dem Japanischen Meer.
1. Kenroku-en: Perfektion in einem Garten
Dies ist das Kronjuwel von Kanazawa. Er wird offiziell als einer der „Drei Großen Gärten“ Japans eingestuft.
Er ist so konzipiert, dass er zu jeder Jahreszeit perfekt ist. Halte Ausschau nach der ikonischen Kotoji-toro Steinlaterne und den alten Kiefern, die von traditionellen Seilen (yukizuri) gestützt werden. Es ist ein Ort, an dem du langsam spazieren gehen solltest. Jede Biegung bietet einen neuen „Juwelen“-Blick auf einen Teich, ein verstecktes Teehaus oder eine blühende Blume.
2. Higashi Chaya: Das Geisha-Viertel
Dieses Viertel zu betreten ist wie in einen Historienfilm einzutauchen. Die Straßen sind gesäumt von beeindruckenden hölzernen Teehäusern mit filigranen Gitterfenstern.
Der Midas-Touch: Kanazawa produziert 99 % von Japans Blattgold.
Das „Gold“-Erlebnis: Du musst unbedingt das berühmte Blattgold-Eis probieren. Es ist ein echtes Blatt 24-karätigen Blattgolds, das über Vanille-Softeis gelegt wird. Es ist geschmacklos, aber das Gefühl, Gold in einem historischen Viertel zu essen, ist eine Erinnerung, die du nicht vergessen wirst!
3. Nagamachi: Das Samurai-Viertel
Wir schlenderten durch die engen, verwinkelten Gassen des alten Samurai-Viertels.
Das Nomura-Haus: Wir besuchten diese restaurierte Samurai-Residenz. Der Innengarten ist ein Meisterwerk der Landschaftsarchitektur – klein, intim und unglaublich friedlich.
💡 Profi-Reisetipp:
Kanazawa ist viel ruhiger als Kyoto und somit der perfekte Ort, um das traditionelle Japan ohne die riesigen Menschenmassen zu erleben. Nutze den Kanazawa Loop Bus, um dich leicht fortzubewegen, aber versuche, zwischen Kenroku-en und dem Samurai-Viertel zu Fuß zu gehen, um versteckte lokale Handwerksläden entlang der Kanäle zu entdecken.