Alle grundlegenden Inselinformationen
Madeira zum ersten Mal. Oder alles, was dir hilft, deinen Aufenthalt auf der Insel zu genießen.
Dieser Text wurde automatisch aus übersetzt
Rarach je na Madeire
Madeira, Portugal
Madeira. Eine Insel, auf der dir am selben Tag die Nase von der Sonne verbrennen, selbst eine sehr wasserdichte Jacke im starken Regen durchnässt werden kann und wo du Fisch zu Abend isst, der morgens noch im Ozean war. Und genau deshalb liebe ich sie.
Wenn du zum ersten Mal hier bist und nicht wie ein verlorener Tourist mit einer Karte in der einen und einem Lidl-Regenmantel in der anderen Hand herumlaufen möchtest, lies weiter. Denn das ist Madeira für normale Leute.
Wir sehen uns auf der Insel.
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1. Wann kommen?
Kurze Antwort: jederzeit.
Lange Antwort: Es kommt darauf an, was du erwartest.
Frühling (April – Mai)
Die Insel blüht, alles ist grün, Touristen gibt es noch nicht millionenfach (oder manchmal doch), aber der Ozean ist kalt.
Sommer (Juni – September)
Baden, garantierte Wärme, aber auch mehr Menschen, volle Strände und höhere Preise. Aber dafür – lange Tage und perfekte späte Sonnenuntergänge.
Herbst (Oktober)
Für mich ein Jackpot. Der Ozean ist warm, weniger Touristen, das Wetter ist noch super. Wenn du mich zwingst, einen bestimmten Monat zu nennen, dann Oktober.
Winter (November – März)
Madeira Winterversion. Kein Sibirien, eher Frühling in der Slowakei. Tagestemperaturen um 18-22°C. Morgens ein Hoodie, mittags ein T-Shirt, abends Wein. Wenn du zumindest etwas stabiles Wetter möchtest, wohne im Südwesten der Insel.
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2. Was einpacken?
Madeira ist die Insel des ewigen Frühlings. Was in der Praxis bedeutet – sei auf alles vorbereitet.
Rarachas Checkliste:
• Hoodie (auch im Sommer, wegen der Berge)
• wasserdichte Jacke (wegen Madeira)
• Sportschuhe mit gutem Profil
• Badesachen (ja, auch im Winter)
• Sonnenbrille und Sonnencreme
• Kopfbedeckung (wenn du abends nicht wie ein typischer Engländer am zweiten Tag auf Ibiza aussehen möchtest)
• und trockene Socken im Rucksack – ein Muss
Für Wanderungen kannst du ruhig normale Sportschuhe mitnehmen. Hohe Wanderschuhe? Nur wenn du daran gewöhnt bist, darin zu laufen und sie brauchst. Sonst sind sie nur schwere Ziegel im Koffer.
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3. Wie kommt man hierher?
Am günstigsten und häufigsten fliegt Wizzair – von Wien, Budapest oder Katowice. Direktflüge, keine Umstiege, 4,5 Stunden und du bist da.
Wenn du dich wie jemand fühlen möchtest, der Prosecco an Bord trinkt, dann Austrian. Wenn du wie ich bist – Wizz.
Landung? Ja, hier ist der legendäre Flughafen. Ja, Seitenwind kann an Bord für Unterhaltung sorgen. Aber mach dir keine unnötigen Sorgen, das passiert nicht oft und vor allem sind die Piloten ausgebildete Profis. Du bist in guten Händen.
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4. Wie bewegt man sich auf Madeira fort?
Das Auto ist König.
Seien wir ehrlich – wenn du Madeira richtig sehen willst und nicht nur das, wohin dich der Bus bringt, miete ein Auto.
Keinen Fiat Panda. Bitte. Ein Panda ist super, wenn du in Petržalka wohnst und zum Lidl fährst. Auf Madeira möchtest du etwas, das mehr PS hat als drei müde Ziegen.
Ideales Auto? Kleiner, aber mit Leistung. Denn die Hügel hier sind kein Spaß. Und wenn du Probleme beim Anfahren am Berg hast, ist ein Berganfahrassistent ein Muss.
Bus? Geht. Aber…
Wenn du Zeit und Nerven aus Stahl hast, nimm die öffentlichen Verkehrsmittel. Du wirst Straßen sehen, auf denen die Zeit stehen geblieben ist, und auch, wie man 15 km in 2 Stunden zurücklegen kann. Denn der Bus hält hier sogar vor der Haustür der Oma.
Für kurze Fahrten innerhalb von Funchal? OK.
Um die Insel zu erkunden? LOL, nein.
Roller?
Wenn du ein Adrenalin-Junkie bist, der Regen, Wind, steile Hügel und noch mehr Regen nicht fürchtet, dann warum nicht.
Aber sonst? Auto. Auto. Auto.
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5. Wetter aka „Glücksrad“
Madeira hat ihr eigenes Wetter. Eigentlich hat sie etwa 17 verschiedene Wetterlagen. Und alle an einem Tag.
Regel Nr. 1: Traue der Vorhersage nicht.
Regel Nr. 2: Die Windy App ist dein bester Freund.
Weißt du, was auf Madeira sicher ist? Dass nichts sicher ist.
Am Ozean sind es 23°C und Sonne. Du fährst in die Berge? Plötzlich 10°C, Wind und dein Hoodie voller Reue, dass du keine wasserdichte Jacke mitgenommen hast.
Deshalb gilt: Schichten tragen, auf alles vorbereitet sein und vor allem… nicht in Panik geraten.
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6. Unterkunft: wo ja und wo lieber nicht
Wenn du im Winter kommst und Sonne möchtest, halte dich an den Südwesten. Die Zone zwischen Ponta do Sol – Paúl do Mar ist ein Jackpot.
Im Sommer ist es im Grunde egal, denn die ganze Insel ist in Topform.
Was du vermeiden solltest:
• Hohe Lagen (kalt, feucht, neblig)
• Santana (jederzeit im Jahr, es sei denn, du möchtest herausfinden, wie viel Regen zu viel Regen ist)
• Porto Santo (es sei denn, du möchtest bei der Ankunft feststellen, dass deine Unterkunft auf einer ganz anderen Insel ist)
Und wenn du nicht weißt, wo du wohnen sollst? Schreib mir. Wenn ich etwas frei habe, helfe ich dir gerne. Wir sehen uns auf der Insel.
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7. Was man hier essen und trinken (und unbedingt probieren) sollte
Fisch
Wenn du bisher kein Fischer warst, wirst du es hier sein. Frischer Thunfisch, Schwertfisch, Oktopus… und alles billiger, als du erwarten würdest.
Kaffee
Garoto, Bica, Chinesa… Keine Sorge, niemand wird dich hier hassen, wenn du Espresso sagst. Aber Kaffee trinken können sie nicht. Heiß, bitter, überröstet.
Poncha
Ein lokaler Muntermacher aus Rum, Honig und Zitrusfrüchten. Trinkst du einen, bist du glücklich. Trinkst du drei, bist du schon ein Einheimischer.
Madeirawein
Legende. Kaufe nur mit Bedacht – im Handgepäck bekommst du ihn nicht mit.
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8. Touristenfallen und Orte, die du wirklich nicht erleben musst
Denn nicht alles, was auf einer Postkarte ist, ist deine Stunde Lebenszeit wert.
Santana – Häuschen für Instagram (und 650 deutsche Rentner)
Realität? Vier Häuschen, davon drei Souvenirläden und das vierte ist verschlossen. Um sie herum 40 Busse und Menschenmassen, die so tun, als ob es ihnen Spaß macht.
Wenn es nicht auf deinem Weg liegt, vergiss es.
Cabo Girão – Aussichtspunkt für Geduldige
Ja, es gibt einen Glasboden. Ja, es gibt eine Aussicht. Aber Madeira muss man nicht durch Glas betrachten. Es gibt hier so viele Aussichten, dass Cabo Girão am Ende nur eine teure Kaffeepause ist.
Botanischer Garten
Ganz Madeira ist ein botanischer Garten. Wenn du Botaniker mit Leib und Seele bist – okay. Sonst geh lieber in die Monte Palace Gardens.
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9. Praktische Tipps zum Überleben und Genießen
Bargeld ist König (manchmal)
Es wird mit Euro bezahlt. Meistens mit Karte. Aber…
• Auf dem Markt, auf dem Parkplatz oder wenn du Bananen von der Oma am Straßenrand kaufst – Bargeld.
• Am Geldautomaten hebe nur von Multibanco Geldautomaten ab (die grauen, unauffälligen, mit blau-weißem Logo). Meide die gelb-blauen Touristenfallen – die fressen dir sogar eine Gebühr dafür ab, dass du atmest.
• Die Abhebung ist meist auf 200 € begrenzt – dann stecke die Karte erneut ein oder spare.
Ich persönlich empfehle, etwa 100 € in bar dabei zu haben.
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10. Und was mit nach Hause nehmen? (außer Erinnerungen und Fotos mit Poncha)
Vergiss Magnete. Das sind echte Souvenirs von Madeira:
• Madeirawein (wenn du aufgegebenes Gepäck hast)
• Bolo de Mel – Honigkuchen
• Broas de Mel – Honigkekse
• alles von Fábrica Santo António in Funchal (sieht oldschool aus und deine Kollegen werden es lieben.)
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Auto? Ja. Roller? Ähm.
Ich habe es schon erwähnt, aber zur Sicherheit noch einmal.
Auto = Freiheit, Komfort, Plan B, trockene Socken.
Roller = Wind in den Haaren, Regen über dem Kopf, gefrorene Rotze in den Bergen wie in Dumm und Dümmer.
Und vor allem – wenn du ein Auto mieten möchtest, nimm keinen Fiat Panda nur weil er billig ist. Auf Madeira lohnt es sich mehr, Pferde unter der Haube zu haben als Pandas.
Hast du Angst vor dem Anfahren am Berg? Kein Problem. Die meisten Autos haben einen Berganfahrassistenten, die Straßen sind gut und die Madeirer sind im Verkehr ziemlich entspannt.
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Straßen und Kreisverkehre
Wichtiges zu Kreisverkehren:
→ wenn du nicht gleich die erste Ausfahrt nimmst, fahre immer auf die innere Spur.
→ den Blinker nach außen setzt du, wenn du abfährst, nicht wenn du einfährst.
(Wenn du jetzt innerlich gesagt hast „das mache ich zu Hause auch so“, dann liebt dich Madeira.)
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Wetter? Die Windy App ist dein neues Horoskop
• Stelle die Schicht Rain, Thunder ein und beobachte, wo es regnet.
• Aber fixiere dich nicht darauf. Madeira macht sowieso, was sie will.
• Wasserdichte Jacke = Grundausstattung.
• Badesachen = ebenfalls.
Tipp: Auch wenn es dich morgens in den Bergen durchpustet, kannst du nachmittags in Calheta schon im Ozean baden. Ja, auch im Januar.
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Tiere und andere Gefahren
Madeira ist in dieser Hinsicht ein wahres Paradies. Hab keine Angst vor Schlangen, Spinnen, Bären oder Löwen. Die einzigen echten Feinde sind die Wellen im Ozean und deine eigene Unterschätzung des Wetters.
Wenn etwas droht, dann:
• Erdrutsche nach starken Regenfällen
• starke Strömungen im Ozean
• eine Geldstrafe von bis zu 2500 € für das Betreten eines gesperrten Wanderwegs
Den aktuellen Zustand der Wanderwege immer hier verfolgen:
https://ifcn.madeira.gov.pt/pt/146-destaques/avisos/627-percursos-pedestres-avisos.html
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Fazit
Madeira ist keine Insel für Leute, die die ganze Woche am Strand liegen und ihre Position nur beim Eincremen mit Sonnencreme ändern wollen. Dafür fahr nach Ägypten.
Madeira ist eine Insel für Leute, die sie erleben wollen.
Berge und Ozean am selben Tag erleben.
Einen Spaziergang im Nebel und einen Sonnenuntergang am Strand erleben.
Wind in den Haaren, tolles Essen, Kaffee für einen Euro und eine erfrischende Poncha erleben.
Wann sehen wir uns also auf der Insel?
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