Wenn dir die Christusstatue mit ausgebreiteten Armen auf Madeira bekannt vorkommt, dann ja, es ist eine kleinere Version der berühmten brasilianischen Statue in Rio. Dieser Cristo Rei thront über der Klippe bei Garajau, unweit von Caniço, und blickt auf den Atlantik.
Sie wurde bereits 1927 erbaut, übertraf also ihren berühmten Bruder in Brasilien um einige Jahre. Neben der Statue hast du hier eine fantastische Aussicht auf die Küste und den Ozean. Wenn du keine Höhenangst hast, kannst du den Blick von der Plattform am Rande der Klippe genießen, die dich daran erinnert, dass Madeira wirklich geschickt über dem Nichts errichtet wurde.
Und jetzt zum Besten – der Garajau-Strand, zu dem dich eine Seilbahn direkt von der Statue aus bringt. Der Strand ist kieselig, aber was ihm an Sand fehlt, macht er mit klarem Wasser und hervorragenden Schnorchelbedingungen wett. Wenn du die Unterwasserwelt liebst, tauche hier unbedingt ein (das meine ich nur bildlich. Nimm natürlich die Seilbahn), denn dieser Ort ist Teil eines Naturschutzgebietes, sodass das Wasser voller Leben ist und die Unterwasserblicke genauso atemberaubend sind wie die von oben.
Tipp: Der Besuch ist am besten bei Sonnenuntergang, wenn die gesamte Umgebung einen wunderschönen goldenen Schimmer annimmt. Und wenn du dich nach dem Ausflug erfrischen möchtest, ist die Fahrt mit der Seilbahn hinunter zum Strand der perfekte Abschluss des Tages. Der Eintritt zur Statue ist kostenlos und die Aussicht bekommst du als Bonus.