Wie reise ich am besten durch Sri Lanka?
Mit dem ÖV, einem Mietwagen, mit einem TukTuk, dem Motorrad oder bequem mit einem Fahrer.
Martina & Dylan
Sri Lanka
Sri Lanka ist eine Insel, die man nicht hetzen, sondern erleben sollte. Die Wege sind oft kurvig, das Tempo meist gemächlich – doch genau das macht den Charme des Reisens hier aus. Es gibt viele Möglichkeiten, sich fortzubewegen – je nach Abenteuerlust, Komfortanspruch und Nachhaltigkeitsgedanken.
🚌 Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Busse und Züge in Sri Lanka sind ein Erlebnis für sich – günstig, laut, lebendig und voller Begegnungen.
Vorteile: Sehr preiswert, umweltfreundlich, authentisch.
Nachteile: Teilweise überfüllt, unpünktlich und eher langsam.
Tipp: Wir würden immer den Zug vorziehen und die Busse nicht besteigen. Wir sind ja abenteuerlustig. Aber die Busfahrer in Sri Lanka haben echt ne andere Risikoeinschätzung als wir. Wir steigen für solche Strecken dann lieber auf einen Fahrer um. Im Süden und im Zentralland funktioniert die sri lankische Version von Uber ganz gut: PickMe App daher unbedingt installieren.
🏍️ Mit dem Motorrad oder Scooter
Ideal, wenn du etwas erfahren bist und die Insel individuell erkunden möchtest. Es gibt wahnsinnig viele kleine Strassen und du hast so viel mehr Möglichkeiten weg von den klassischen Touristenpfaden zu reisen. Für uns ist das Motorrad in Sri Lanka fast immer das idealste Fortbewegungsmittel.
Du musst dir bewusst sein: Der internationale Führerschein reicht auf Sri Lanka nicht. Direkt am Flughafen muss eine Fahrlizenz fürs Land geholt werden (hallo Geldmaschine). Die meisten Motorradvermieter findest du in Negombo.
Vorteile: Flexibel, perfekt für kurze Strecken und abgelegene Orte.
Nachteile: Verkehrsrisiko, aber auf eigene Verantwortung, die Qualität der Motorräder sind nicht sehr gut, weil auf Motorrädern und Autos eine Einfuhrsteuer von rund 300% verrechnet wird, können es sich auch viele Vermieter nicht leisten neue Fahrzeuge zu importieren.
Tipp: Nimm immer deine eigene richtige Motorradausrüstung mit. Vor allem die Helme sind in Sri Lanka von schlechter Qualität. Und fahre bitte nicht in Flipflops wie die Locals.
SPECIALTIPP: Reise auf unserer Motorradreise (jeweils im Februar) mit uns für 20 Tage durch Sri Lanka!
Alle Infos dazu hier: https://www.motor2travel.de/tour/sri-lanka
🚗 Mit Mietwagen und Fahrer
Wer Komfort bevorzugt, kann sich einen Wagen mit Fahrer mieten – das ist in Sri Lanka sehr üblich.
Vorteile: Entspannt, sicher, du musst dich nicht um Verkehr oder Orientierung kümmern. Fahrer kennen oft gute Restaurants, Abkürzungen und Sehenswürdigkeiten abseits der Touristenpfade.
Nachteile: Etwas teurer
Tipp: Wir legen euch hier Dylans beide Brüder ans Herz, die als Chauffeure und Guides arbeiten. Somit bucht ihr direkt bei Ihnen und das Geld fliesst auch wirklich zu denen, die die Arbeit machen und nicht in eine Vermittlerfirma. Wer Lust hat mit Thusara oder Jayanta das Land individuell zu bereisen, kontaktiert uns am besten via Mail auf info@ride2xplore.com. Dann leiten wir euch die Kontakte weiter. Beide sprechen fliessend Englisch und haben jahrelange Erfahrung.
Mietwagen ohne Fahrer sind zwar möglich, aber wegen des Verkehrs, der Strassenverhältnisse und des Linksverkehrs nur erfahrenen Fahrern zu empfehlen.
🛺 Mit einem gemieteten Tuk-Tuk
Das wohl typischste Fortbewegungsmittel in Sri Lanka! Viele Reisende haben sich in der Vergangenheit ihr eigenes Tuk-Tuk gemietet. Wir setze dem Trend ein paar ABERs dahinter. Denn die neuerdings ist lokale Fahrgenehmigung für Tuk-Tuks nicht gültig. Du fährst also illegal. Dies wird sehr wahrscheinlich gemacht, um Unfälle mit Touristen zu vermeiden. Es ist zwar ein cooles Fortbewegungsmittel, aber es ist eben auch verdammt gefährlich. Vor allem wenn man sich weder das Verkehrsmittel noch den Verkehr gewohnt ist. Mit einem TukTuk hast du einfach null Knautschzone.
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