Der Mitsumine-Schrein ist ein sehr stimmungsvolles Bergheiligtum auf 1.100 Metern Höhe auf dem Berg Mitsumine in der Präfektur Saitama. Er liegt im Chichibu-Tama-Kai Nationalpark und blickt auf eine etwa 1.900 Jahre alte Geschichte zurück, wobei Legenden seine Gründung dem mythischen Prinzen Yamato Takeru zuschreiben. Seit langem als wichtiges Zentrum der Bergverehrung und des Shugendo (Bergasketismus) gefeiert, gilt dieses abgelegene Ziel als einer der führenden „Kraftorte“ der Kanto-Region für spirituelle Energie.
Es gibt auch ein Onsen näher am Schrein! Wenn du kannst, versuche, die berühmte Aussicht auf die Berge und Chichibu zu finden. Zeige dem Personal das Bild, das ich von den Bergen gepostet habe, und sie können dich führen.
Wenn du mit dem Auto zum Mitsumine-Schrein fährst, gibt es genügend Parkplätze, aber du musst dafür bezahlen. Es gibt einen Bus in der Nähe von Yasudaya Hinoda (Haltestelle Oppori), falls du nach dem Essen von „Waraji Katsu“ den Bus nimmst. Er kostet ¥1.100 und die Fahrt dauert eine Stunde oder länger. Du kannst Suica oder Pasmo in den Bussen in Chichibu verwenden.
PS: Der letzte Bus nach Chichibu fährt um 16:30 Uhr ab. Wenn du ihn verpasst, kannst du versuchen, ein Taxi zurück in die Stadt zu nehmen.
Die Wächterwölfe: Im Gegensatz zu den üblichen Shinto-Schreinen, die von Löwenhunden (Komainu) bewacht werden, wird Mitsumine von den Oinu-sama bewacht – dem heute ausgestorbenen japanischen Bergwolf. Diese Wolfsgeister werden als heilige Boten verehrt, die Menschen vor Feuer, Diebstahl und allgemeinem Unglück schützen.
Seltene Architektur: Der Eingang verfügt über ein seltenes Mitsu-Torii (dreifach verschachteltes Torii-Tor), eines von nur wenigen in ganz Japan.
Lebendige Schnitzereien: Die 1800 erbaute Haupthalle weicht mit ihren explosiv farbenfrohen und aufwendigen Lackholzschnitzereien, die mythische Bestien, Flora und Fauna darstellen, von den standardmäßigen minimalistischen Shinto-Stilen ab.
Naturwunder: Auf dem Gelände befinden sich zwei heilige Zedernbäume, die schätzungsweise 800 Jahre alt sind und an denen Besucher stehen, um Lebensenergie aufzunehmen. An klaren Herbstmorgen (besonders im November) bietet das Youhaiden (ferner Anbetungsaltar) atemberaubende Panoramablicke auf ein Wolkenmeer, das das Chichibu-Tal darunter bedeckt.