Der Nationalpark Calanques ist eine der spektakulärsten Küstenlandschaften Frankreichs und erstreckt sich zwischen Marseille und Cassis. Hier fallen weiße Kalksteinfelsen steil in tiefblaues Wasser und bilden schmale Buchten, die als Calanques bekannt sind.
Nur wenige Minuten von Marseille entfernt bist du in einer völlig anderen Umgebung. Keine Resorts, keine großen Bebauungen. Nur zerklüftete Pfade, versteckte Buchten und klares Wasser. Hierher kommen die Einheimischen zum Wandern, Schwimmen und um lange Tage im Freien zu verbringen.
Manche Calanques sind leichter zu erreichen als andere. Sormiou und Morgiou sind außerhalb der Hochsaison mit dem Auto erreichbar, während andere, wie Port-Pin und En-Vau, eine Wanderung oder Bootszugang erfordern. En-Vau gilt oft als die malerischste, mit scharfen Klippen und einem kleinen Strand, umgeben von aufragenden Felswänden.
Der Park ist auch reich an Wildtieren, mit geschützten Vogelarten, Meereslebewesen und sogar der Unterwasserhöhle Cosquer Cave, bekannt für prähistorische Malereien. Oberhalb des Meeres bieten Wanderwege wie der GR98 dramatische Ausblicke, obwohl sie lang und körperlich anspruchsvoll sein können.
Dies ist kein lässiges Strandziel. Das Gelände ist zerklüftet, der Zugang kann im Sommer wegen Brandgefahr eingeschränkt sein, und Vorbereitung ist unerlässlich.
👉 Lokaler Tipp: Starte früh und nimm mehr Wasser mit, als du denkst, dass du brauchst. Wenn du ein ruhigeres Erlebnis möchtest, meide die bekanntesten Calanques und erkunde Gebiete in der Nähe von Callelongue oder Les Goudes, wo Einheimische abends schwimmen gehen und es weniger überfüllt ist.