Anreise
Das Kloster Lamayuru liegt etwa 125 km westlich von Leh am Leh–Srinagar Highway (NH1). Die Fahrt dauert etwa 3–4 Stunden und führt durch eine malerische Berglandschaft.
Die Straße ist gut asphaltiert und die meiste Zeit des Jahres geöffnet, außer bei starkem Schneefall.
Für den Besuch von Lamayuru sind keine besonderen Genehmigungen erforderlich.
Was dich erwartet
Lamayuru ist eines der ältesten und bekanntesten Klöster Ladakhs, dramatisch auf einem zerklüfteten Berghang gelegen, mit Blick auf die „Mondlandschaft“, die nach ihren seltsamen, kraterähnlichen Formationen benannt ist. Das Kloster gehört zur Drikung-Kagyü-Schule und stammt aus dem 11. Jahrhundert. Der Komplex verfügt über farbenfrohe Gebetshallen, alte Wandmalereien, Meditationshöhlen und bietet einen weiten Blick auf das umliegende Tal. Es ist ein friedlicher Ort, besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Touristenbusse noch nicht angekommen oder bereits abgefahren sind.
Für Neugierige
Gegründet von Naropa, einem berühmten indischen buddhistischen Gelehrten, und erweitert von Rinchen Zangpo.
Bekannt für sein Yuru Kabgyat Festival, das jährlich mit Cham-Tänzen und Ritualen gefeiert wird.
Mönche studieren und praktizieren hier den Vajrayana-Buddhismus; eine kleine Klosterschule ist das ganze Jahr über in Betrieb.
Einer lokalen Legende zufolge war der Ort einst ein See, der durch göttliches Eingreifen trockengelegt wurde, um das Kloster zu bauen.
Gut zu wissen
Eintrittspreis: ₹50–100; variiert leicht je nach Saison.
Öffnungszeiten: 7:00 bis 18:00 Uhr (kann während des Mittagessens/Gebets geschlossen sein).
Es gibt ein kleines Café und Gästehaus in der Nähe des Klostereingangs.
Kombiniere den Besuch mit Stopps in Alchi, Basgo oder fahre weiter nach Kargil.
Beste Reisezeit: Mai bis September für freie Straßen und gutes Wetter.
Bescheidene Kleidung und respektvolles Verhalten werden erwartet.