Anreise
Die Anreise nach Jibhi ist nicht schnell, und genau das ist der Sinn der Sache. Wir nahmen einen Bus nach Aut, dann ein Taxi für den Rest des Weges, der sich durch Pinienwälder und Dörfer schlängelte, die aussahen, als hätten sie jahrzehntelang geschlafen. Es liegt tief im Banjar Valley versteckt, und ehrlich gesagt, wenn du erst mal dort bist, wirst du es nicht eilig haben, wieder abzureisen.
Was dich erwartet
Jibhi hat diese Stille, die sich nicht leer anfühlt, sondern gewollt. Das Geräusch des Baches, hölzerne Homestays mit knarrenden Böden, dieser Geruch von feuchter Kiefer und Maggi. Dieser Ort schreit nicht nach deiner Aufmerksamkeit. Er ist einfach da und lässt dich ein bisschen zur Ruhe kommen. Es gibt nicht viel zu „tun“ hier, was ihn perfekt macht. Morgende mit Chai am Fluss. Lange Spaziergänge ohne Google Maps. Abende unter Lichterketten und Decken.
Für Neugierige
Man spricht jetzt viel über Jibhi, aber es hält immer noch an seinen Wurzeln fest. Es gibt alte Tempel in der Nähe (der Chaini Kothi Trek ist kurz und wunderschön), und die Dorfkinder werden dir immer noch zuwinken, als wärst du ein Gast, kein Tourist. Ich traf einen Homestay-Besitzer, der mir Geschichten erzählte, wie es früher nur 2-3 Häuser gab, die Besucher beherbergten, jetzt sind es Dutzende, aber irgendwie ist die Herzlichkeit nicht verloren gegangen. Wir übernachteten im moonstone Hammock in ihren innovativen Glamping-Einheiten und können es sehr empfehlen.
Gut zu wissen
– Es wird selbst im Mai kalt, also ja, bring eine Jacke mit.
– Erwarte kein Netz oder schnelles Wi-Fi. Erwarte stattdessen Gespräche und Kartenspiele.
– Du findest Cafés mit gutem Kaffee und noch besseren Aussichten. Probier eins, dann probier ein anderes.
– Wasserfälle sind in der Nähe, der Jibhi Waterfall ist schön, aber geh früh hin, wenn du ihn für dich allein haben willst.
– Es ist auch ein toller Ausgangspunkt, um Shoja oder den Jalori Pass zu erkunden.