Möchtest du die Instagram-Massen im Bambuswald von Arashiyama umgehen? Kodaiji ist deine Antwort. Dieser Ort fliegt unter dem Radar, obwohl er einige wirklich beeindruckende Bambushaine hat, die du tatsächlich genießen kannst, ohne Selfiesticks ausweichen zu müssen.
Klar, der Tempel hat die historische Glaubwürdigkeit (erbaut 1606 von der Witwe eines mächtigen Samurai) und all die Zen-Merkmale, die du erwarten würdest – wunderschöne Steingärten, diese perfekte Teichanlage und einige unglaubliche Lackarbeiten in den Gebäuden. Aber was ihn wirklich besonders macht, ist, wie du alles in Ruhe erleben kannst. Während sich alle anderen in die berühmten Bambus-Spots drängen, kannst du diese Haine fast für dich allein haben.
Profi-Tipp: Wenn du es schaffst, während einer ihrer Nachtbeleuchtungen im Frühling oder Herbst dorthin zu gehen, tu es. Sie beleuchten die Bambushaine und Gärten auf eine Weise, die dir das Gefühl gibt, in ein magisches Reich eingetreten zu sein. Und wenn du fertig bist, fühlt sich der Weg über Nenes Pfad zurück nach Higashiyama an, als würdest du eine geheime Route durch das alte Kyoto entdecken.
Aber ein Wort der Warnung – vielleicht solltest du diesen Ort für dich behalten. Es ist schön, dass es in Kyoto noch mindestens einen friedlichen Bambuswald gibt!