Den Oyama-Schrein in Kanazawa kannst du buchstäblich nicht übersehen! Das Tor sieht aus, als hätte jemand ein Stück Amsterdam in Japan abgesetzt, und sobald du es siehst, wirst du dich jedes Mal, wenn du vorbeikommst, dazu hingezogen fühlen, hindurchzugehen (uns ging es jedenfalls so!). Es ist diese wunderbar seltsame Mischung aus europäischer und japanischer Architektur, die irgendwie total funktioniert.
Die Geschichte dahinter ist ziemlich cool – er ist Maeda Toshiie gewidmet, dem ursprünglichen Herrn von Kanazawa, aber was ihn wirklich auszeichnet, ist dieses verrückte, im holländischen Stil entworfene Tor. In einer Stadt voller traditioneller Architektur hat dieser Ort quasi gesagt: „Lasst uns mal was anderes ausprobieren“ und es einfach gemacht.
Während das Tor mit seinen Buntglasfenstern und europäischen Vibes die Show stiehlt, solltest du den Garten mit den Brücken in Form von Musikinstrumenten nicht verpassen. Es ist, als hätte sich der Schrein nicht entscheiden können, ob er japanisch, europäisch oder ein Musikkonservatorium sein soll, also hat er sich einfach für alles drei entschieden!