Gerade wenn du denkst, du hättest schon jede Art von Tempel gesehen, die Kyoto zu bieten hat, stolperst du über Otagi Nenbutsu-ji und... wow. Dieser Ort ist auf die bestmögliche Weise wunderbar schräg. Stell dir vor, du biegst um eine Ecke und findest 1.200 Steinstatuen, jede mit ihrer eigenen Persönlichkeit – einige spielen Tennis, andere halten Ghettoblaster, und sie alle grinsen dich an, als wären sie Teil eines kosmischen Witzes.
Was ihn besonders macht, ist die Geschichte hinter diesen Statuen – sie wurden alle von ganz normalen Leuten unter der Anleitung eines Priesters geschnitzt. Hier trifft alte religiöse Tradition auf modernen Humor, mit einigen Statuen, die Brillen tragen oder Einkaufstaschen dabei haben. Es ist, als hätte jemand beschlossen, die gesamte Bandbreite menschlicher Erfahrung in Stein festzuhalten.
Das Beste daran? Während sich alle in die berühmten Tempel drängen, bleibt dieser Ort friedlich und menschenleer. Für nur 300 Yen kannst du herumwandern und all diese skurrilen Charaktere entdecken – jede Statue scheint ihre eigene Geschichte zu erzählen.