Der Berg Koya mag zwar eine kleine Reise sein, um dorthin zu gelangen (aber nur wegen der vielen Transportmittelwechsel – Zug, Zug, Standseilbahn, Bus – nicht wegen der Zeit, die man dafür braucht), ist aber eine spirituelle Oase und das Herz des Shingon-Buddhismus in Japan. Diese Tempelstadt, im 9. Jahrhundert vom verehrten Mönch Kobo Daishi gegründet, bietet Besuchern, die Ruhe und kulturelles Eintauchen suchen, ein einzigartiges Erlebnis. Was du hier unbedingt machen solltest, ist ein Tempelaufenthalt (siehe den von mir bereitgestellten Link), wobei es viele Tempelunterkünfte zur Auswahl gibt, die alle ziemlich ähnlich erscheinen. Von der Übernachtung in diesen traditionellen Unterkünften bis zur Erkundung alter Tempel und Wanderungen auf Pilgerpfaden verspricht Koyasan einen friedlichen Rückzugsort vom Trubel des modernen Lebens, und wenn du erst einmal dort bist, ist alles zu Fuß erreichbar. Als spiritueller Rückzugsort, der bemerkenswert untouristisch geblieben ist, ist es eine absolut empfehlenswerte Erfahrung (10/10). Auch eine UNESCO-Stätte.