Nishihotakadake ist einer der am besten zugänglichen Gipfel in den Nördlichen Japanischen Alpen, berühmt für seinen zerklüfteten Grat und die beeindruckende Aussicht über die Hotaka-Kette. Vom Shinhotaka Ropeway aus steigt der Weg schnell über die Baumgrenze an, was ihn zu einem relativ kurzen, aber aufregenden alpinen Abenteuer macht.
Ich bin diese Route schon mehrmals gewandert, und sie ist eher schwierig, mit vielen Nervenkitzel-Momenten durch Ketten und Kletterpassagen. Du musst trittsicher sein und Erfahrung im Klettern haben, wenn du den wahren Gipfel erreichen willst.
Start/Ende: Shinhotaka Ropeway (Nishihotakaguchi Station)
Dauer: 6 Stunden Hin- und Rückweg
Distanz (Hin- und Rückweg): 10 km
Höhenmeter: 1.500 m (von der Seilbahnstation zum Gipfel)
Beste Jahreszeit: Juli–Oktober (Schnee bleibt bis weit in den Juni; von November bis Mai herrschen volle Winterbedingungen)
Der erste Abschnitt von der Bergstation der Seilbahn zur Nishiho Hut ist ein gut gepflegter Weg und dauert etwa 75 Minuten. Viele Leute übernachten hier, besonders wenn sie einen frühen Gipfelsturm planen. Von der Hütte sind es weitere 3–4 Stunden bis zum Gipfel des Nishihotakadake, je nach Bedingungen und Fitness.
Der Weg zum Nishiho Maruyama ist unkompliziert und bietet Panoramablicke, die bereits einen großartigen Wendepunkt für Gelegenheitswanderer darstellen. Darüber hinaus wird das Gelände zu einem echten alpinen Grat – schmale Pfade, Kletterei und kettenversicherte Abschnitte bis zum Gipfel. An einem klaren Tag sind die Ausblicke auf den Mt. Okuhotaka, Yarigatake und den Grat der Nördlichen Alpen unglaublich.
Berghütten: Die Nishiho Hut ist die Hauptbasis und bietet Futons, Mahlzeiten und Bento-Mittagessen an. Eine Vorausbuchung ist an Wochenenden und Feiertagen unerlässlich.
Menschenmassen: Obwohl nicht so überlaufen wie Kamikochis Karasawa Cirque, bringen Wochenenden immer noch viele Wanderer mit sich. Eine Übernachtung in der Hütte und ein früher Start helfen, Staus auf dem Grat zu vermeiden.
Wetter: Nachmittagsgewitter sind im Sommer häufig, und Schnee kann bis Anfang Juli liegen bleiben. Bei schlechtem Wetter ist der Grat zum Gipfel gefährlich – geh kein Risiko ein.
Ausrüstung: Robuste Wanderschuhe sind ein Muss. Handschuhe sind hilfreich für die Kettenabschnitte. Für den Hüttenzustieg und Maruyama sind Trailrunner in Ordnung, aber wenn du zum Gipfel willst, brauchst du eine richtige alpine Ausrüstung. Trage immer mehrere Schichten – die Temperaturen fallen über 2.500 m schnell ab.