Ein umfassender Reiseführer für Tramping in Neuseeland von einem Einheimischen

Enthält Informationen zu gefährlichen Tieren, Zeltplätzen, Schwierigkeitsgraden der Wanderwege, Weg-Etikette, Sicherheitsvorkehrungen und natürlich – den besten Wanderwegen.

Dieser Text wurde automatisch aus übersetzt

Abigail Hannah

Abigail Hannah

New Zealand

Aotearoa Neuseeland ist weltweit bekannt für seine atemberaubenden Landschaften und vielfältige natürliche Schönheit. Es ist keine Überraschung, dass es für viele Outdoor-Enthusiasten, besonders für Wanderfreunde, ein Traumziel ist.

„Tramping“ nennen wir „Wandern“ oder „Trekking“. Egal, ob du ein begeisterter Wanderer oder ein unerfahrener Abenteurer bist, Neuseelands Wege bieten für alle Erfahrungsstufen etwas, von kurzen Spaziergängen bis zur 3000 km langen Fernwanderung Te Araroa.

In diesem Reiseführer erfährst du alles, was du wissen musst, um das Beste aus deinen Wanderabenteuern in diesem wunderschönen Land, das ich mein Zuhause nennen darf, herauszuholen.

Beim Tramping in Neuseeland wirst du bald den Begriff „DOC“ hören, der für Department of Conservation steht. Dies ist die Regierungsbehörde, die einen Großteil der Freizeitwege in Neuseeland, einschließlich Campingplätzen und Hütten im Hinterland, instand hält. Die DOC-Website wird deine neue Tramping-Bibel sein, um Details zu Wegen, Länge, Gebühren und eventuellen Sperrungen zu finden.

Für Inspiration, wohin es als Nächstes gehen soll, höre dir den Aotearoa Adventures Podcast an.

Die Umgebung verstehen

Gefährliche Tiere

Eine der ersten Fragen, die Besuchern oft in den Sinn kommt, ist, ob es in Neuseeland gefährliche Tiere gibt. Zum Glück ist Neuseeland NICHT Australien, und es gibt keine großen Raubtiere – das bedeutet keine Schlangen, giftigen Spinnen, Dingos, Bären, Tiger oder irgendetwas, das dir schaden könnte. Im Ernst, Neuseeland ist das Paradies auf Erden. Im Sommer werden Sandfliegen deine größte Plage sein, besonders in Regionen wie Milford Sound oder der Westküste, also bring ein gutes Insektenschutzmittel mit.

Neuseeland ist die Heimat vieler einheimischer Vögel, darunter der flugunfähige Kiwi und der freche Bergpapagei – der Kea. Wenn du das Glück hast, einen Kea zu entdecken, behalte deine Sachen gut im Auge, da sie dafür bekannt sind, Dinge zu stehlen, Zelte zu zerstören und Gummidichtungen von deinem Auto zu ziehen. Achte beim Camping auch auf den Weka – einen braunen, hühnerähnlichen Vogel, der ebenfalls alles stiehlt, was er kriegen kann – besonders wenn es glänzt.

Risiken und Herausforderungen

Auch wenn Neuseelands Tierwelt keine großen Bedrohungen darstellen mag, gibt es andere Herausforderungen, derer man sich bewusst sein sollte. Das Wetter in Neuseeland kann sich extrem schnell ändern, besonders in alpinen Umgebungen und sogar im Sommer, daher ist es das ganze Jahr über unerlässlich, auf alle Bedingungen vorbereitet zu sein.

Überprüfe immer die Wettervorhersagen und sei auf heiße Sonne, Regen, Wind und kalte Temperaturen vorbereitet. Zwei wichtige Ausrüstungsgegenstände, die ich immer einpacke, sind ein Sonnenhut und eine Regenjacke. Ohne sie gehe ich nirgendwohin. Die Sonne in Neuseeland ist kein Scherz – besonders im Sommer. Es gibt ein Loch in der Ozonschicht und du wirst innerhalb von 15 Minuten ohne Sonnencreme einen Sonnenbrand bekommen.

Schwierigkeitsgrade der Wanderwege

Wege für alle Fähigkeiten

Neuseeland bietet Wanderwege für alle Erfahrungsstufen, von einfachen kurzen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Mehrtageswanderungen. Die Wege werden typischerweise nach Schwierigkeitsgrad eingestuft, wobei Schilder den Schwierigkeitsgrad angeben. Leichte Wanderungen sind für Familien und Anfänger geeignet, während fortgeschrittene Wanderungen ein höheres Maß an Fitness, Routenfindungs-Expertise und alpine Erfahrung erfordern.

Informationen zu den Schwierigkeitsgraden findest du auf der DOC-Website. Bitte unternimm nur Wanderungen, die deinem Schwierigkeitsgrad entsprechen.

Great Walks

Vielleicht hast du schon von Neuseelands Great Walks gehört – eine Sammlung unserer erstklassigen Wanderwege, die für ihre spektakuläre Landschaft und gut gepflegten Pfade, wie den Milford Track, bekannt sind. Es gibt insgesamt neun Great Walks, die eine Vielzahl von Landschaften bieten, von üppigen Regenwäldern bis hin zu rauem alpinem Gelände.

Für alle Übernachtungen auf den Great Walks sind Reservierungen erforderlich. Aufgrund ihrer Beliebtheit gibt es ein Buchungssystem, um die Besucherzahlen zu steuern und den Erhalt dieser ikonischen Wege zu gewährleisten. Buchungen für Great Walks werden mehrere Monate vor der Great Walk-Saison freigeschaltet, die von Oktober bis April dauert. Für einige Wanderungen ist es unglaublich wettbewerbsintensiv – ich meine, es ist schwieriger, einen Platz auf dem Milford Track zu bekommen, als ein Ticket für Taylor Swifts Eras Tour… im Ernst.

Wenn du flexibel bist, kannst du möglicherweise eine Stornierung für einen Great Walk buchen – diese werden auf der DOC-Website freigeschaltet und können eine gute Möglichkeit sein, dir deinen Platz zu sichern!

Geführte Touren vs. unabhängiges Wandern

Weniger wettbewerbsintensive geführte Touren sind auch für diejenigen verfügbar, die die Expertise lokaler Guides oder den Komfort bevorzugen, dass die Logistik übernommen wird. Geführte Touren beinhalten oft Unterkunft, Mahlzeiten und Transport, was sie für einige Besucher zu einer attraktiven Option macht.

Kosten und Unterkunft

Kosten

Alle Nationalparks und Wanderwege Neuseelands sind kostenlos zugänglich, du musst jedoch für Campingplätze oder Unterkünfte bezahlen. Die Kosten für Unterkünfte und Campingplätze variieren je nach Servicelevel und während der Hochsaison.

Tagesausflüge sind eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen, wenn du mit kleinem Budget reist.

Wenn du für ein paar Monate zu Besuch bist und viel wandern möchtest, empfiehlt es sich, einen Hütten- oder Campingplatzpass zu besorgen. Kaufe diese online auf der DOC-Website.

Camping

Neuseeland bietet zahlreiche Campingmöglichkeiten, von ausgewiesenen Campingplätzen bis hin zu abgelegenen Wildnisplätzen. Viele Wanderwege verfügen über ausgewiesene Campingplätze mit grundlegenden Einrichtungen wie Toiletten und Wasserquellen. Freies Campen auf öffentlichem Land (Campen in nicht dafür vorgesehenen Gebieten) ist erlaubt, aber unüblich. Vielerorts gibt es lokale Beschränkungen für das freie Campen, daher ist es unerlässlich, sich über die örtlichen Vorschriften zu informieren.

Hütten

Für diejenigen, die mehr Komfort und Schutz vor den Elementen suchen, bietet Neuseelands umfangreiches Hüttennetzwerk eine ausgezeichnete Option. Diese Hütten, die vom Department of Conservation (DOC) betrieben werden, variieren in Größe und Ausstattung, von einfachen Unterständen bis hin zu voll ausgestatteten Lodges. Reservierungen sind oft erforderlich, besonders während der sommerlichen Hochsaison, daher ist es ratsam, im Voraus zu buchen.

Die meisten beliebten Hütten buchst du online über die DOC-Website. Einige weniger beliebte Hütten funktionieren nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Es ist ratsam, ein Zelt mitzunehmen, falls die Hütte bei deiner Ankunft voll ist.

Ausrüstung und Kleidung

Grundausstattung

Bei Ausrüstung und Kleidung ist Vorbereitung das A und O. Hier ist eine kurze Liste der wichtigsten Dinge, die du auf jedes Wanderabenteuer mitnehmen solltest:

  • Robuste, bequeme Wanderschuhe

  • Wasserdichte Regenjacke (nicht „wasserabweisend“)

  • Warme Schichten (Fleece- oder Daunenjacke)

  • Mütze und Handschuhe

  • Sonnencreme und Sonnenhut

  • Erste-Hilfe-Set

  • Essen und Wasser

  • Insektenschutzmittel

Für Tageswanderungen oder längere Touren solltest du auch eine wasserdichte Rucksackhülle und einen persönlichen Notsender in Betracht ziehen.

Sicherheitsüberlegungen

Persönlicher Notsender (PLB)

Es ist ratsam, auf jeder Wanderung im Hinterland einen PLB mitzuführen, unabhängig von Dauer oder Schwierigkeit. Auch auf gut markierten Wegen können Unfälle passieren, und ein PLB kann in abgelegenen Gebieten, wo der Mobilfunkempfang unzuverlässig oder nicht vorhanden ist, lebensrettend sein.

Ein PLB ist ein kleines, handliches Gerät, das bei Aktivierung ein Notsignal an Rettungsdienste sendet und deinen genauen Standort per Satellit übermittelt. PLBs sind unerlässlich, um im Notfall Hilfe zu rufen, z. B. bei Verletzungen, wenn man sich verirrt hat oder bei extremen Wetterbedingungen.

Ein PLB sollte nur in echten Notfällen verwendet werden, wie bei schweren Verletzungen, Krankheiten oder wenn du aufgrund extremer Wetterbedingungen oder anderer unvorhergesehener Umstände nicht weitergehen kannst. Die Aktivierung eines PLB sollte nicht leichtfertig erfolgen, da sie eine umfassende Such- und Rettungsaktion auslöst (d.h. der Helikopter wird kommen). Bevor du einen PLB verwendest, bewerte die Situation sorgfältig und überlege, ob alternative Optionen, wie das Warten auf bessere Bedingungen oder das Zurückverfolgen deiner Schritte, möglich sind. Im Zweifelsfall aktiviere den PLB und warte auf das Eintreffen der Hilfe.

PLBs können in den meisten Outdoor-Geschäften oder auf beliebten Wanderwegen für nur 30 $/Tag gemietet werden.

Alleinwandern

Alleinwandern ist in Neuseeland sicher, aber es gibt zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Informiere immer jemanden über deine Wanderpläne, einschließlich deiner beabsichtigten Route und der erwarteten Rückkehrzeit. Trage einen persönlichen Notsender (PLB) für Notfälle bei dir, besonders wenn du in abgelegenen Gebieten ohne Mobilfunkempfang wanderst.

Beste Wanderzeiten

Die beste Zeit zum Wandern in Neuseeland hängt von der Region und der Art der geplanten Wanderung ab. Im Allgemeinen bieten die Sommermonate (Dezember bis Februar) die günstigsten Bedingungen mit längeren Tageslichtstunden und wärmeren Temperaturen. Beliebte Wege können jedoch in dieser Zeit überfüllt sein. Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai) sind die Nebensaisons mit ruhigeren Wegen und wunderschöner saisonaler Landschaft, während der Winter (Juni bis August) ideal für Schneeschuhwanderungen und alpines Wandern ist.

Tramping-Etikette

Keine Spuren hinterlassen

Neuseeländer haben ein starkes Ethos des Umweltschutzes, und Besucher werden ermutigt, die Prinzipien von „Leave No Trace“ zu befolgen. Das bedeutet, den gesamten Müll mitzunehmen, auf markierten Wegen zu bleiben und Wildtiere sowie kulturelle Stätten zu respektieren.

Zusätzlich gibt es in vielen Gebieten spezielle Protokolle, um die Ausbreitung von Krankheiten wie dem Kauri-Sterben zu verhindern. Achte daher darauf, deine Stiefel vor und nach Wanderungen in betroffenen Gebieten zu reinigen.

Reise verantwortungsbewusst und befolge alle Beschilderungen.

Andere auf dem Weg grüßen

In Neuseeland ist es üblich, andere Wanderer mit einem freundlichen „hello“ oder „kia ora“ (der Māori-Gruß für Hallo) zu begrüßen. Dies fördert ein Gemeinschaftsgefühl auf dem Weg und gilt als gute Wanderetikette.

Die besten Wanderungen in Neuseeland

Nachdem du nun alles über das Tramping in Neuseeland weißt, sind hier 3 meiner Top-Empfehlungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Lade meine Karte herunter für viele weitere großartige Wanderwege in Aotearoa Neuseeland.

  • Hooker Valley: Der beste Wanderweg in Neuseeland für wenig Anstrengung und unglaubliche Ausblicke. Der Weg dauert ca. 3 Stunden hin und zurück (plane mehr Zeit für Fotos ein), schlängelt sich durch das Hooker Valley, überquert ikonische Hängebrücken und endet am Hooker Lake. Hier hast du spektakuläre Ausblicke auf den Aoraki Mt Cook, Neuseelands höchsten Berg. Der Weg ist relativ flach und für Familien und Wanderer aller Schwierigkeitsgrade geeignet.

  • Tongariro Alpine Crossing: Als eine der besten Tageswanderungen der Welt gilt der Tongariro Alpine Crossing als eine anspruchsvolle und unvergessliche Wanderung durch eine jenseitige Vulkanlandschaft. Der 19,4 Kilometer lange Weg durchquert aktives Vulkangelände, vorbei an dampfenden Öffnungen, farbenfrohen Kraterseen und rauen Lavafeldern. Du passierst auch die Vulkangipfel des Mount Tongariro und des Mount Ngauruhoe (besser bekannt als Mount Doom aus den „Herr der Ringe“-Filmen) und genießt Panoramablicke auf den umliegenden Nationalpark. Der Weg beinhaltet steile Auf- und Abstiege sowie Abschnitte mit losem Geröll, daher sind ein gutes Fitnessniveau und die entsprechende Ausrüstung unerlässlich. Du musst auch einen Shuttlebus buchen, um zum Start des Weges zu gelangen.

  • Milford Track: Wenn du eine Buchung bekommst, ist der Milford Track eine legendäre Mehrtageswanderung durch einige der dramatischsten und unberührtesten Wildnisse Neuseelands. Der 53,5 km lange Weg führt Wanderer von den Ufern des Lake Te Anau zu den atemberaubenden Ausblicken des Milford Sound, vorbei an üppigen Regenwäldern, imposanten Wasserfällen und vergletscherten Tälern. Höhepunkte des Weges sind der majestätische Mackinnon Pass und die beeindruckenden Sutherland Falls, einer der höchsten Wasserfälle der Welt. Der Weg wird typischerweise über vier Tage absolviert. Du kannst aber auch ein Wassertaxi vom Milford Sound zum Sandfly Point nehmen und den Weg als Hin- und Rückweg-Tageswanderung gehen. Erlebe den wunderschönen neuseeländischen Wald und besuche einige malerische Wasserfälle.

Für weitere Informationen

Die aktuellsten Informationen zu Wanderwegen in Neuseeland findest du auf der Website des Department of Conservation (www.doc.govt.nz). Hier findest du Wegkarten, Wegbedingungen, Hüttenbuchungen und wichtige Sicherheitshinweise. DOC betreibt auch Besucherzentren im ganzen Land, wo du Karten, Pässe und lokale Ratschläge von sachkundigem Personal erhalten kannst.

Wenn du Inspiration suchst, höre dir den Aotearoa Adventures Podcast an, eine wöchentliche Sendung, die von mir persönlich moderiert wird. Der ultimative Podcast für Outdoor-Enthusiasten, der die unglaublichen Erlebnisse von Gästen in ganz Neuseeland teilt. Ich garantiere dir, deine Wunschliste wird noch länger werden. Schnapp dir deine Wanderschuhe, steig ins Auto und dreh die Lautstärke auf…

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