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Berlins Historisches Herz
Kategorie

Historisch

Nachricht von
Angela and Marcelo Meyer

Das Nikolaiviertel (St. Nikolaus Viertel) ist das älteste Wohn- und Geschäftsviertel Berlins. Direkt am Ufer der Spree gelegen, bietet dieser Stadtteil einen faszinierenden Kontrast zur Modernität des nur wenige Meter entfernten Alexanderplatzes. Es ist einer der charmantesten Orte für alle, die die mittelalterlichen Wurzeln der deutschen Hauptstadt verstehen möchten.

Geschichte:

- Entstehung: Das Viertel entstand um das Jahr 1200. Zusammen mit der Stadt Cölln (auf der anderen Flussseite) bildete es den Kern, aus dem Berlin hervorging.

- Zerstörung und Wiedergeburt: Fast das gesamte Viertel wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstört. Kurioserweise ist das „alte“ Aussehen, das wir heute sehen, das Ergebnis eines akribischen Wiederaufbaus, der von der ostdeutschen Regierung (DDR) zwischen 1981 und 1987 zur Feier des 750-jährigen Stadtjubiläums durchgeführt wurde.

- Architekturstil: Das Viertel ist eine Mischung aus Nachbildungen historischer Häuser und Plattenbauten, die mit gotischen und barocken Elementen verziert wurden, um die historische Atmosphäre zu bewahren.

Hauptattraktionen im Viertel:

- Nikolaikirche: Sie ist die älteste Kirche Berlins. Im Jahr 2026 fungiert sie als Museum, das die Gründungsgeschichte der Stadt erzählt. Ihre Zwillingstürme sind das Wahrzeichen des Viertels.

- Knoblauchhaus: Ein bürgerliches Haus aus dem Jahr 1760, das den Krieg überlebt hat. Es dient als kostenloses Museum, das zeigt, wie das Leben der Berliner Elite im 19. Jahrhundert aussah.

- Ephraim-Palais: Eines der schönsten Palais Berlins mit einer vergoldeten Rokoko-Fassade. Es beherbergt wechselnde Ausstellungen zur Kunst und Kultur der Stadt.

- Statue des Heiligen Georg: Im Herzen des Viertels findest du eine imposante Bronzeskulptur des Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen, ein beliebter Ort für Fotos.

Gastronomie und Shopping:

Das Nikolaiviertel ist bekannt als eine Hochburg der traditionellen deutschen Küche:

- Typische Restaurants: Orte wie Zum Nußbaum (eine Nachbildung einer der ältesten Berliner Kneipen) und Zur Gerichtslaube servieren klassische Gerichte wie Eisbein und Schnitzel in rustikalem Ambiente.

- Handwerksläden: Das Viertel ist voll von kleinen Boutiquen, die Berliner Bären, regionales Kunsthandwerk, Spieluhren und hochwertige Souvenirs verkaufen, die alles andere als gewöhnlich sind.


Öffnungszeiten

Die Museen (Nikolaikirche/Knoblauchhaus) sind in der Regel von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Montags sind sie geschlossen.

Adresse

Es befindet sich im Bereich um die Ecke Poststraße und Propststraße.

S3/S5/S7 Alexanderplatz

U5 Rotes Rathaus

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