Der Deutsche Dom (nicht zu verwechseln mit dem Berliner Dom, der größten evangelischen Kirche Berlins) ist bekannt als eines der drei Gebäude, die die spektakuläre „Dreifaltigkeit“ am Gendarmenmarkt in Mitte bilden, zusammen mit seinem Zwilling, dem Französischen Dom, und dem Konzerthaus.
Der Deutsche Dom wurde 1708 im Auftrag von Kurfürst Friedrich III. erbaut, der sich 1701 zu König Friedrich I. krönte und zusammen mit seiner Frau, Königin Sophie Charlotte, Berlin zu einer königlichen Residenz machen wollte, die mit Versailles konkurrieren sollte.
Das Gebäude wurde von Martin Grünberg entworfen und besitzt eine prächtige Kuppel. Es war als Neue Kirche bekannt und wurde erst später als Deutscher Dom bezeichnet. Es gilt wegen seines fünfeckigen Kirchenschiffs als bemerkenswert.
Das Gebäude beherbergt das Bundestagsmuseum mit der Dauerausstellung „Meilensteine – Rückschläge – Irrwege“, die Deutschlands Weg zur parlamentarischen Demokratie nachzeichnet.
- Ausstellung: Auf fünf Etagen werden die Revolution von 1848 und das Deutsche Kaiserreich bis zur Zeit des Nationalsozialismus und der Wiedervereinigung Deutschlands behandelt.
- Kino: Im hauseigenen Kino gibt es täglich Filmvorführungen zur deutschen politischen Geschichte (meist auf Deutsch).
Öffnungszeiten
Im Allgemeinen ist es von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet; im Winter von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Eintritt
Freier Eintritt
Adresse
Gendarmenmarkt 1
U6 Französische Straße