Pilgrimage Church of Wies
Rokoko-Juwel auf einer Wiese
Kategorie

Historisch

Die Wieskirche ist eine prächtige Rokokokirche, die 1745 erbaut wurde und ein Wallfahrtsort ist, weil sich dort 1738 ein Wunder ereignete.

Der Legende nach fertigten 1730 zwei Mönche des Prämonstratenserordens (ein 1147 von Herzog Welf VI. gegründeter Orden, der bis 1803 existierte) aus dem Kloster Steingaden für die Karfreitagsprozession eine Christusstatue mit dem Titel „Der gegeißelte Heiland“ aus verschiedenen Holzstücken an.

Sie bedeckten die Gliedmaßen der Figur mit Leinen und bemalten sie mit roter Farbe. Viele Leute mochten die Statue nicht, da sie sie für zu „blutig“ hielten.

Deshalb wurde die Statue auf den Dachboden des Klosters geworfen und verschwand 1734.

Nur vier Jahre später fand eine Bäuerin die Statue im Wald, nahm sie mit auf ihren Hof und begann, sie zu verehren.

Im selben Jahr ereignete sich das „Wunder“: Die Bäuerin sah Tränen auf dem Gesicht des „gegeißelten Heilands“.

Eine große Anzahl von Pilgern kam aus Orten wie der Schweiz, Böhmen, Tirol und Ungarn zu der Kapelle, die auf dem Bauernhof der Familie der Bäuerin gebaut wurde, um die Statue zu sehen.

Als die Zahl der Pilger noch weiter zunahm, beschloss der Abt von Steingaden 1745, an der Stelle, an der die Statue gefunden wurde, eine große Wallfahrtskirche zu bauen.

Der Architekt Dominikus Zimmermann, bereits 60 Jahre alt und Experte im Rokokostil, krönte seine Karriere mit dem Bau der weltberühmten Wieskirche. Sein Bruder, Johann Baptist Zimmermann, Hofmaler des Münchner Kurfürsten, malte die wunderbaren Fresken an der Decke, die sicherlich zu den schönsten Rokokowerken der Welt gehören.

Der große Altar ist prächtig. Seine Säulen scheinen aus Marmor zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie nur so bemalt, dass sie so aussehen. Mehrere Teile der Kirche, wie die Decke, wurden aus Holz gefertigt, aber so bemalt, dass sie einen schickeren und anderen Stil haben. Die Decke ist auch fast vollständig flach, aber wegen ihrer Fresken wirkt sie abgerundet. Es gibt aber auch mehrere vergoldete Stücke, wie zum Beispiel um die Orgel herum.

Die Kirche ist seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe und empfängt derzeit etwa eine Million Besucher pro Jahr.

Die Lage der Kirche ist wunderschön, umgeben von Natur und Bergen. Um dorthin zu gelangen, fahren Besucher auf schmalen Straßen mit vielen Kurven.

Dieser Text wurde automatisch aus übersetzt

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