Die Pfarrkirche Mariä Geburt und das Kloster Rottenbuch befinden sich am selben Ort und sind einer der großen Schätze der deutschen Romantischen Straße; ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Kunst und Spiritualität in Bayern aufeinandertreffen.
Gegründet im Jahr 1073 von Herzog Welf IV., der auch die Abtei Weingarten unterstützte, gehörte das Kloster den Augustiner-Chorherren, die Rottenbuch im Mittelalter zu einem wichtigen spirituellen und kulturellen Zentrum machten.
Das Kloster wurde während der bayerischen Säkularisation von 1803 aufgelöst, aber die Kirche blieb als Pfarrei erhalten.
Die Fassade der Kirche ist relativ schlicht, im spätromanischen Stil, was stark im Kontrast zum Inneren steht, einem perfekten Beispiel des bayerischen Rokoko aus dem 18. Jahrhundert.
Weißer und goldener Stuck bedeckt die Gewölbe, mit floralen Motiven und tanzenden Engeln.
Farbenfrohe Fresken stellen das Leben der Jungfrau Maria und biblische Szenen dar.
Der Effekt ist leuchtend, leicht und festlich – so sehr, dass Rottenbuch im Pfaffenwinkel als „Juwel des Rokoko“ bezeichnet wird.
Die Pfarrkirche Mariä Geburt gilt als eine der schönsten und am besten erhaltenen Kirchen in ganz Bayern.
Öffnungszeiten
Täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (im Winter kann sie früher schließen, gegen 17:00 Uhr).
Tickets
Eintritt frei.
Adresse
Klosterhof 32