Der höchste Punkt der Stadt wird vom Bergbau-Denkmal markiert, das schon von Weitem zu sehen ist und auf den ersten Blick vielen wie ein riesiges Wasserreservoir erscheinen mag. Ehemals Mitrovicas wichtigstes Wahrzeichen, wurde es 1973 von dem serbischen Architekten Bogdan Bogdanović (der hauptsächlich Friedhöfe und Gedenkstätten entwarf) im Auftrag von Tito auf dem sogenannten Miners' Hill errichtet. Zwei starke Säulen, die einen Bergbauwagen tragen, repräsentieren die alte Bergbautradition in der Region.
Das Denkmal war den hier arbeitenden Bergleuten gewidmet, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Vor allem aber sollte es die Überwindung der nationalen Spaltung zwischen Albanern und Serben symbolisieren und ein Zeugnis des friedlichen Zusammenlebens ablegen. Heute hat es seine Bedeutung weitgehend verloren und fristet ein Dasein als Objekt der Gleichgültigkeit. Dennoch ist die Aussicht auf die Stadt von hier oben wunderschön, was allein die Fahrt dorthin lohnenswert macht.