Kemater Alm: Die Tore der Kalkkögel
Tief im Senderstal gelegen, fühlt sich diese Gegend wie ein verstecktes Bergdorf an. Die Landschaft hier wird von den messerscharfen Kalksteintürmen der Kalkkögel dominiert, die eine dramatische Kulisse bilden, die sich rau und filmreif anfühlt.
Javis Insidertipps:
• Die Routenstrategie:
• Mit dem Auto (Die Abkürzung): Wenn du ein Auto hast, fahre die Mautstraße direkt zum Parkplatz der Kemater Alm. Das erspart dir einen langen Waldspaziergang und bringt dich direkt zum Berggasthof und seiner fotogenen Kapelle.
• Mit dem Bus: Wenn du den Bus nimmst, wanderst du vom Dorf aus am Fluss entlang bergauf. Es ist ein stetiger Anstieg, aber es macht das Erreichen des hochalpinen Kessels umso lohnender.
• Der Höhenweg: Von der Kemater Alm aus setze die Wanderung (ca. 45 Min.) zur Adolf Pichler Hütte fort. Je näher du den Gipfeln kommst, desto rauer wird das Gelände, und du wirst mehrere Wasserfälle entdecken, die von den Felswänden herabstürzen.
• Dorf-Flair: Die Gegend um die Kemater Alm fühlt sich an wie ein kleines, eigenständiges Dorf. Zwischen der historischen hölzernen Kapelle, den traditionellen Steingebäuden und den grauen Gipfeln ist es ein unglaublicher Ort für Fotos.
• Essen: Du kannst im Gasthof eine deftige Tiroler Mahlzeit bekommen, aber es ist auch ein perfekter Ort, um auf einem Felsen zu sitzen und dein eigenes Lunchpaket zu genießen, während du die Aussicht auf dich wirken lässt.
Anreise & Logistik:
• Öffentliche Verkehrsmittel: Nimm den Bus 4162 von Innsbruck bis zur Haltestelle „Grinzens Kemater Alm“. Diese Fahrt ist 100% kostenlos mit der Innsbruck Card inbegriffen.
• Mit dem Auto: Fahre nach Grinzens und folge der Mautstraße Sendersweg (ca. 3 € - 5 €) bis zum oberen Parkplatz.
• Wanderdaten:
• Von der Bushaltestelle zur Kemater Alm: 1,5 bis 2 Stunden (Bergauf).
• Von der Kemater Alm zur Adolf Pichler Hütte: 45 Minuten bis 1 Stunde (Rau).
Der „Lokale“ Moment:
Mein Lieblingsplatz ist direkt bei der kleinen Kapelle. Wenn du dort stehst und zu den „Dolomiten des Nordens“ aufblickst, merkst du, wie massiv diese Berge im Vergleich zu den winzigen Gebäuden darunter sind. Es ist ein großartiger Ort, um für einen Nachmittag abzuschalten.