Autofahren in Albanien

Ein Roadtrip durch Albanien wird dir sicherlich nicht langweilig – dafür sorgen die Straßenverhältnisse, die Albaner selbst und Google Maps.

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Kathi Daniela

Kathi Daniela

Albania

Mehr als einmal hat uns Google in die Irre geführt, denn einige der aufgeführten Straßen existieren nicht und andere, die zu Sehenswürdigkeiten oder Stränden führen, werden nicht angezeigt. Ich würde dir raten, immer hineinzuzoomen und dir die von Google Maps vorgeschlagene Route anzusehen – sonst könnte dich die Karte auf eine Schotterstraße mitten im Nirgendwo führen.

Apropos Schotterstraßen: Der Zustand der albanischen Straßen variiert stark. Zwischen den größeren Städten ist die Verbindung gut, aber sobald du die Hauptverkehrswege verlässt, kann sich das Bild sehr schnell ändern und Teer weicht Schotterstraßen voller knietiefer Schlaglöcher. Letztendlich ist Google Maps ein guter Indikator – wenn eine 20-Kilometer-Strecke 40 Minuten Fahrzeit in Anspruch nimmt, weißt du, was dich erwartet.

Und dann noch ein Wort zu den albanischen Fahrern: Für sie gibt es keine Regeln. Drei Spuren werden schnell zu fünf und Vorfahrt ist überhaupt kein Konzept. Ich war überrascht, dass wir in den ganzen zehn Tagen keinen Unfall gesehen haben – die Albaner selbst scheinen zu wissen, wie das System funktioniert, und am Ende passen sie alle aufeinander auf. Für einen Fahrer aus Westeuropa kann das allerdings etwas stressig sein. Also sei vorbereitet ;)

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