Japanische Etikette: Was du deinen Kindern vor der Reise beibringen solltest

Schuhe aus, leise sprechen, nicht beim Gehen essen – die kleinen kulturellen Regeln, die deine Kinder zu großartigen Japan-Reisenden machen.

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Kiersten DeCook

Kiersten DeCook

Japan

Die japanische Kultur hat ungeschriebene Regeln bezüglich Ruhe, Sauberkeit und Respekt, die Kinder tatsächlich schnell verstehen, wenn du sie darauf vorbereitest. Hier sind einige Dinge, auf die wir unsere Kinder vorher vorbereitet haben, und einige, von denen wir WÜNSCHTEN, wir hätten sie gewusst!

SCHUHE AUSZIEHEN — OFT

Du wirst deine Schuhe in Tempeln, traditionellen Restaurants, Ryokans, einigen Museen und vielen Häusern ausziehen. Trage Schuhe, die du leicht an- und ausziehen kannst, und Socken ohne Löcher. Viele Orte stellen Hausschuhe zur Verfügung; Badeschuhe sind separat – trage Badeschuhe nicht zurück in den Essbereich (ein klassischer Fehler).

LEISE SPRECHEN, BESONDERS IN ZÜGEN

Japanische Züge sind bemerkenswert leise. Die Leute telefonieren nicht, Kinder schreien nicht, Musik wird über Kopfhörer gehört. Übe vor der Reise mit deinen Kindern „Bibliotheksstimmen“. Wenn dein Kleinkind einen Wutanfall hat, wird dich niemand verurteilen, aber versuche, an der nächsten Station auszusteigen, um eine Pause zu machen.

NICHT IM GEHEN ESSEN

In den meisten Teilen Japans gilt es als unhöflich, im Gehen zu essen. Ausnahmen: Festivals, ausgewiesene Essensstraßen wie Nakamise und Nishiki sowie Freizeitparks. Ansonsten suche dir eine Bank, iss dort und entsorge den Müll (oder trage ihn mit dir).

MÜLLEIMER SIND SELTEN

Japan hat fast keine öffentlichen Mülleimer. Nimm einen kleinen Ziplock-Beutel für Kindermüll mit und entsorge ihn in deinem Hotel oder im Supermarkt. Supermärkte haben normalerweise Mülleimer im Inneren.

KEIN TRINKGELD. NIEMALS.

Gib kein Trinkgeld in Restaurants, Taxis, Hotels oder sonst wo. Es gilt als unhöflich. Der Service ist inbegriffen.

SCHLANGENSTEHEN IST HEILIG

Schlangen für Züge, Aufzüge und Restaurants werden ordentlich gebildet und respektiert. Bringe deinen Kindern bei, in der Schlange zu stehen und nicht zu drängeln. Vordrängeln ist ein echtes Fauxpas.

VERHALTEN IN TEMPeln & SCHREINEN

• Verbeuge dich am Tor (Torii), bevor du Schreine betrittst

• An Reinigungsbrunnen: spüle die linke Hand, dann die rechte, dann den Mund (benutze Wasser aus deiner Hand, nicht direkt), dann spüle die Schöpfkelle

• Keine Blitzfotografie in den Haupthallen

• Sprich leise

• Renne nicht auf dem Tempelgelände

ONSEN-REGELN (falls du hingehst)

• Wasche dich gründlich an den Sitzduschen, BEVOR du das Bad betrittst

• Keine Badeanzüge

• Keine Telefone, Kameras oder Fotos

• Langes Haar zusammenbinden

• Tattoos können in einigen Onsen ein Hindernis sein – erkundige dich vorher oder suche nach tattoo-freundlichen Optionen

• Familien-/Privatbäder (kashikiri) gibt es, wenn du mit Kindern zusammen baden möchtest

BEGRÜSSUNGEN, DIE VIEL BEWIRKEN

Bringe deinen Kindern diese drei bei:

• „Konnichiwa“ — Hallo

• „Arigatou gozaimasu“ — Vielen Dank

• „Sumimasen“ — Entschuldige / Es tut mir leid

Eine leise Verbeugung, wenn du diese sagst, gewinnt überall Herzen.

FOTO-ETIKETTE

• Frage immer, bevor du Menschen fotografierst, besonders Geishas in Kyoto (auf Privatstraßen sind Fotos gänzlich verboten, also befolge die Schilder)

• Viele Geschäfte und Restaurants erlauben keine Fotografie

• Tempel und Schreine können spezifische Fotoregeln haben

VERLORENE KINDER

Wenn ihr getrennt werdet, sind Bahnhofspersonal und Polizeistationen (Koban) überall und unglaublich hilfsbereit. Bringe den Kindern bei, ein uniformiertes Personalmitglied oder einen Ladenmitarbeiter zu finden. Stecke eine Hotelvisitenkarte in ihre Tasche.

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