Der Mohammed-V.-Platz ist das administrative und architektonische Herz Casablancas, umgeben von einigen der wichtigsten Gebäude der Kolonialzeit. Der während der französischen Protektoratszeit erbaute Platz spiegelt eine Mischung aus europäischer Stadtplanung und marokkanischen Dekoreinflüssen wider und schafft so den charakteristischen Architekturstil, der oft mit Casablanca in Verbindung gebracht wird.
Das Gebiet ist geprägt von weiten Freiflächen, Palmen, Springbrunnen, Tauben und beeindruckenden weißen Regierungsgebäuden mit Bögen, geometrischen Details und Art-déco-inspirierten Fassaden. Zu den Wahrzeichen rund um den Platz gehören das Wilaya-Gebäude, das Gerichtsgebäude und ehemalige französische Verwaltungsstrukturen.
Im Vergleich zu Marokkos historischen Medinas wirkt die Atmosphäre hier viel weitläufiger und moderner und zeigt eine andere Seite des Landes, die sich auf Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts statt auf traditionelle Architektur konzentriert.
Der Platz ist tagsüber besonders lebhaft, mit Einheimischen, die den Platz überqueren, Straßenbahnen, die vorbeifahren, und den Springbrunnen, die einen ruhigen Kontrast zum geschäftigen Stadtverkehr ringsum bilden.