Fahre an der Küste entlang nach Westen nach Cudillero – einem Fischerdorf, das in eine enge Schlucht gebaut ist, wo ein Fluss auf das Meer trifft. Die Häuser klettern stufenförmig an beiden Seiten der Schlucht empor, in verblassten Farben gestrichen und so dicht gestapelt, dass das ganze Dorf aussieht, als würde es gleich in den darunter liegenden Hafen rutschen.
Es ist eines der optisch markantesten Dörfer an der Nordküste und weiß das auch – hier gibt es mehr Besucher als in den meisten asturischen Dörfern. Fahre morgens hin, bevor die Reisebusse ankommen, oder akzeptiere die Gesellschaft und konzentriere dich auf das Hafenende des Dorfes, wo die Fischerboote noch in Betrieb sind und die Atmosphäre weniger inszeniert ist.
Der Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes – erreichbar über einen kurzen Spaziergang von der Hauptstraße aus – gibt dir das Gesamtbild. Die Schlucht, die gestuften Häuser, die Hafeneinfahrt, das Meer. Das ist das Foto, das die meisten Leute von Cudillero machen. Es lohnt sich.
Praktischer Hinweis: Parkplätze im Dorf selbst sind begrenzt und stressig. Nutze den oberen Parkplatz und gehe zu Fuß hinunter.