Fahre südlich und westlich von Ortegal, zurück durch das galicische Inland und hinaus zur Costa da Morte – der Küste des Todes, die nicht wegen Dramatik, sondern wegen der vielen Schiffe, die sie über die Jahrhunderte gefordert hat, so genannt wird.
Cabo Vilán liegt an dieser Küste und macht seinem Standort alle Ehre. Der Leuchtturm hier ist einer der optisch beeindruckendsten auf der gesamten Nordroute – ein weißer Turm auf einer schmalen Felsenhalbinsel, auf drei Seiten vom Atlantik umgeben, mit einem Windpark auf den Hügeln dahinter, der die Atmosphäre irgendwie ergänzt, anstatt sie zu stören.
Der Leuchtturm ist in Betrieb und die Umgebung hat ein kleines Informationszentrum über die maritime Geschichte der Küste und ihre Schiffswracks. Ein kurzer Besuch lohnt sich, bevor du zum Kap selbst hinausgehst.
Der Spaziergang zur äußersten Spitze der Landzunge dauert etwa zwanzig Minuten vom Parkplatz aus. Die Ausblicke zurück zum Leuchtturm von der Kante aus sind die, für die es sich lohnt, anzuhalten.
Praktischer Hinweis: Die Costa da Morte macht ihrem Namen in Bezug auf Wind alle Ehre. Eine Jacke ist hier, unabhängig von der Jahreszeit, nicht optional.