An der Porta Romana findest du ein ziemlich ungewöhnlich aussehendes Gebäude, das den Einheimischen als „Haus des Teufels“ bekannt ist. Der Legende nach gehörte der Palast einst dem Senator und Marquis Ludovico Acerbi, der im 17. Jahrhundert Mitglied der Mailänder High Society war.
In dieser Zeit litt Norditalien unter schweren Ausbrüchen der Beulenpest, die in dieser Region etwa 280.000 Menschen das Leben kostete. Während all dies geschah, wurde deutlich, dass Acerbi keinerlei Besorgnis über die Pandemie zeigte und weiterhin luxuriöse Bankette und große Partys für seine Freunde und die angesehenen Adligen der Stadt veranstaltete. Es wird berichtet, dass, während die Straßen Mailands in Trauer gehüllt waren, Musik und Lachen aus den Fenstern des Acerbi-Palastes zu hören waren und erstaunlicherweise niemand, der an den Versammlungen teilnahm, jemals infiziert wurde.
Bald begannen die Mailänder, den Palast als „Haus des Teufels“ zu bezeichnen, da sie glaubten, Ludovico Acerbi sei aufgrund seines gefühllosen und unmenschlichen Verhaltens tatsächlich der leibhaftige Teufel. Dieser Glaube wurde durch sein geheimnisvolles Haus verstärkt, das Schnitzereien von dämonenartigen Gesichtern um den Eingang herum aufwies.
Was die Legende wirklich festigte, war, dass bei einem Angriff auf Mailand im Jahr 1848 eine österreichische Kanonenkugel die Fassade des Palastes traf, aber irgendwie kaum Schaden anzurichten schien. In dieser Zeit konnten die Mailänder nur vermuten, dass das Haus verflucht war und eine Bosheit umgab. Wenn du zum ersten Balkon rechts neben der Tür hochblickst, kannst du tatsächlich noch den geringen Schaden sehen, den die Kanonenkugel hinterlassen hat. Dies ist durch eine kleine Plakette mit dem Datum des Angriffs gekennzeichnet.
Wenn du den Corso di Porta Romana entlangschlenderst, findest du den Palazzo Acerbi, einen Palast aus dem 17. Jahrhundert mit einer Geschichte. Die Legende besagt, dass sein Besitzer, Marquis Acerbi, während der großen Pest ausschweifende Partys feierte, während die Stadt litt, was die Einheimischen glauben ließ, er sei der Teufel selbst, da kein Gast jemals krank wurde. Eine Kanonenkugel aus den Aufständen der Stadt im 19. Jahrhundert steckt immer noch in seiner eleganten Barockfassade.