Midnight Pass war ein sich natürlich verlagernder Meeresarm zwischen Siesta Key und Casey Key, der sich je nach Stürmen und Gezeiten im Laufe der Zeit öffnete und schloss. 1983 wurde er von privaten Landbesitzern dauerhaft geschlossen, was den natürlichen Wasserfluss zwischen dem Golf und der Bucht unterbrach (wodurch das Wasser stagnierte, braun wurde und weder für Wildtiere noch für Menschen sicher war).
Heute rührt seine Schönheit von diesem unberührten, fast wilden Gefühl her. Das Gebiet hat sich zu einem ruhigen Küstenabschnitt mit Gezeitenbecken, wandernden Sandbänken und einer natürlicheren, unberührten Landschaft entwickelt, die sich völlig anders anfühlt als die stärker entwickelten Strände in der Nähe.
SO GENIESST DU DIESES VERSTECKTE JUWEL:
Anreise mit dem Kajak oder Paddleboard:
Fahre zum Turtle Beach und parke so weit nördlich wie möglich – das bringt dich am nächsten zum Startpunkt. Von dort paddelst du etwa ¾ Meile nach Süden. Am Ende des Wasserwegs siehst du eine Pergola und einen Apartmentkomplex – biege dort scharf rechts ab. Folge den Mangroven, wie sie sich krümmen, und du erreichst dein Ziel. Vergiss Sonnencreme, kalte Getränke und Handtücher nicht – die wirst du brauchen.
Einen Bootstag planen:
Überprüfe die Gezeiten, bevor du losfährst. Das Wasser hier ist unglaublich flach (was ihm diese atemberaubende blaue Farbe verleiht), aber je nach Gezeiten kann die Navigation schwierig sein.
Vom Strand aus zu Fuß:
Bei Ebbe könntest du etwa ¾ Meile vom Turtle Beach aus zu Fuß gehen. Allerdings ist das Glückssache – private Eigentumswohnungen und hohe Wasserstände erschweren den Weg oft.
Beste Besuchszeit:
Der frühe Morgen ist unser Favorit – besonders zum Sonnenaufgang. Es ist friedlich, weniger überlaufen und du entdeckst eher Wildtiere. Wir haben Baby-Hammerhaie, Seekühe und sogar Delfinschulen gesehen.
Ein kurzer Sicherheitshinweis:
Die Strömung durch den Pass ist sehr stark. Schwimmen wird hier nicht empfohlen, da Menschen weiter als erwartet hinausgespült wurden.
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Viel Spaß!