Dies war einst meine „1 Wanderung pro Tag“-Flucht, als alles geschlossen war und wir nur für eine Wanderung offiziell nach draußen durften. Damals traf ich dort niemanden an. Das ist jetzt anders und du solltest diese Wanderung am Wochenende besser meiden! Am besten beginnst du auch am Nachmittag oder sehr früh morgens, um den größten Andrang zu vermeiden.
Diese Levada verläuft dank einer kleinen Treppe in einem Kreis, sodass du sie auf zwei Arten beginnen kannst. Ich persönlich beginne am liebsten oben mit der Levada Nova, da ich auf diese Weise weniger Höhenangst habe. Beachte jedoch, dass dieser Pfad schmal ist und oft kein Sicherheitsgeländer hat. Für Menschen mit Höhenangst kann dies also eine ziemliche Herausforderung sein! Auf diesem Weg gelangst du schließlich zu einem Tunnel (Taschenlampe mitnehmen!), der zu einem Wasserfall führt, hinter dem du entlanglaufen kannst!
Mache ein paar Fotos und folge der Levada, bis du auf der linken Seite eine Treppe findest, die nach unten führt. Diese Treppe bringt dich zur Levada do Moinho, der darunterliegenden Levada. Diese Levada und der Pfad sehen ganz anders aus; sie sind breiter und rustikaler. Hier gibt es eigentlich immer ein Sicherheitsgeländer. Auf dieser Levada läufst du etwas geschützter und triffst unterwegs auf kleine Wasserfälle und einen Picknickplatz. Für beide Levadas gilt: Je näher du noch an den Häusern bist, desto mehr landwirtschaftliche Flächen siehst du, die schließlich in wilde Natur übergehen.
Klicke hier, um die Route andersherum zu gehen und unten an der Levada do Moinho zu beginnen.
Bitte beachte, dass dies keine PR-Route ist, was bedeutet, dass die Funktion der Levada hauptsächlich Bewässerung ist und nicht zum Wandern dient. Auf dieser Route kommt es zu Steinschlägen und Erdrutschen. Wenn am Anfang ein Schild mit etwas wie „restricted access“ oder „danger“ steht, gehe bitte nicht weiter, auch wenn du andere Touristen es vielleicht tun siehst. Leider werden Warnungen hier immer häufiger ignoriert.