Die Mauer der Tränen, oder Muro de Las Lágrimas auf der Insel Isabela, ist eine tragische Erinnerung an die dunkle Vergangenheit der Insel. Mitte des 20. Jahrhunderts befand sich hier eine trostlose Strafkolonie, in der Gefangene gezwungen wurden, eine Mauer aus unregelmäßigen vulkanischen Gesteinsbrocken zu bauen, die sie von Hand von einem weit entfernten Steinbruch schleppten. Es heißt, die Mauer habe aufgrund der gefährlichen und schlecht ausgestatteten Arbeitsbedingungen vielen Gefangenen das Leben gekostet. Unvollendet steht die Mauer als Mahnmal für die dort zugefügte Grausamkeit und blockiert immer noch nichts von irgendetwas. Heute können Besucher einen Ausflug nach Isabela machen und die Mauer der Tränen selbst erkunden, um mehr über die dunkle Geschichte des Ortes zu erfahren und gleichzeitig seine natürliche Schönheit zu genießen. Ich empfehle dir, ein Fahrrad in der Stadt zu mieten und hierher zu radeln. *Pass auf die Dornen am Straßenrand auf, damit du keinen Platten bekommst.