Unterwegs in Peru
Unterwegs in Peru kann schon die halbe Freude sein. Hier erfährst du, wie du die beste Option für dein Budget, deine Zeit und deinen Stil wählst.
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Peru
Eine der größten Überraschungen an Peru ist, wie riesig es ist. Eine direkte Strecke von den nördlichen Stränden bis zur südlichen Grenze beträgt über 2.400 km (1.500 Meilen) – das ist ungefähr so weit wie die Fahrt von New York nach Miami. Fügt man noch hohe Berge und kurvenreiche Straßen hinzu, wird das „einfach zwischen Städten hin- und herhüpfen“ plötzlich zu einem eigenen Abenteuer. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, sich fortzubewegen, jede mit Vor- und Nachteilen und Geschichten, die es wert sind, geteilt zu werden.
Flüge
Am besten für: Lange Strecken wie Lima nach Cusco, Lima nach Arequipa oder Lima nach Iquitos (Amazonas).
Fluggesellschaften: LATAM und Sky Airline
Was dich erwartet: Flüge sind im Allgemeinen erschwinglich, wenn du sie im Voraus buchst. Verspätungen sind in der Regenzeit häufig.
👉 Unsere Erfahrung: Wir haben Flüge nur gewählt, wenn die Zeit knapp war, zum Beispiel wenn wir das Land an einem einzigen Tag durchqueren mussten. Plane aber einen Puffer ein, wenn du direkt danach eine Wanderung oder Tour hast.
Busse
Am besten für: Budgetreisen und/oder um Perus Landschaft zu genießen.
Unternehmen: Cruz del Sur und Civa sind die zuverlässigsten für lange Strecken.
Nachtbusse: Überraschend bequem, wenn du die Premium-„Cama“-Sitze buchst. Einige lassen sich sogar um 160–180 Grad zurücklehnen.
👉 Unsere Erfahrung: Unsere Nachtfahrt von Arequipa nach Cusco war günstiger als eine Hotelübernachtung, und die Aussicht am Morgen war unglaublich.
PeruHop
Was es ist: Ein Hop-on-Hop-off-Busservice, der für Reisende konzipiert wurde.
Warum wir es mögen: Sicher, flexibel und es hält unterwegs an Sehenswürdigkeiten (wie Paracas und Huacachina). Es ist teurer als öffentliche Busse, aber großartig für Erstbesucher.
👉 Pro-Tipp: PeruHop ist besonders praktisch, wenn du die Route Lima–Cusco bereist und Erlebnisse einbauen möchtest, ohne jede Etappe selbst zu planen. Außerdem hilft es dir, dich durch die Busfahrt und ein paar Zwischenübernachtungen allmählich an die Höhe anzupassen.
Züge
Routen: Beschränkt auf bestimmte, aber ikonische Ziele. Die Zugfahrt nach Machu Picchu ist ein Bucket-List-Erlebnis. Es gibt auch den luxuriösen Andean Explorer, der Cusco, Puno und Arequipa verbindet.
Was dich erwartet: Teuer im Vergleich zu Bussen oder Flügen, aber die Landschaft ist unvergesslich.
Mitfahrgelegenheiten & Taxis
In Städten: Apps wie Uber sind sicherer, als Taxis auf der Straße anzuhalten. Uber gibt dir eine 4-stellige PIN, die du deinem Fahrer sagen musst, um die Fahrt zu starten (es hilft, die Zahlen auf Spanisch zu kennen, aber du kannst sie auch einfach zeigen).
Zwischen Städten: Nicht empfohlen, da die Entfernungen lang sind und Busse oder Flüge bessere Optionen sind. Die einzige Ausnahme, die uns begegnete, war eine Uber-Fahrt von Cusco ins Heilige Tal. Obwohl es eine Stunde Fahrt war, waren die Kosten sehr vernünftig (30 USD).
👉 Pro-Tipp: In kleineren Städten zeigen offizielle Taxis oft ein kleines Schild im Fenster. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, winke es weiter und warte auf das nächste. Noch besser, nutze Uber für zusätzliche Sicherheit.
DayTrip (Private Transfers)
Was es ist: Ein Service, der Reisende mit geprüften lokalen Fahrern für Überlandfahrten verbindet.
Warum du es nutzen solltest: Teurer als Busse, aber du kannst unterwegs an Sehenswürdigkeiten halten. Perfekt für Paare oder kleine Gruppen, die Flexibilität und Komfort schätzen.
👉 Unsere Erfahrung: Wir haben DayTrip zwischen Puno und Cusco genutzt und es geliebt, an Ruinen und Aussichtspunkten halten zu können.
Ein Auto mieten
Realitätscheck: Auch wenn es abenteuerlich klingt, Autofahren in Peru ist nichts für schwache Nerven. Städte haben chaotischen Verkehr, Bergstraßen sind eng und kurvenreich, und Regeln werden nur locker befolgt.
Wann es funktioniert: Mieten kann für kurze Ausflüge im Heiligen Tal oder zu den nördlichen Stränden sinnvoll sein, aber wir empfehlen es den meisten Besuchern nicht.
✨ Fazit: Flüge sparen Zeit, Busse sparen Geld, PeruHop vereinfacht die Logistik und Züge schaffen Erinnerungen. Die beste Art, sich in Peru fortzubewegen, hängt von deinen Prioritäten ab (Geschwindigkeit, Budget oder Abenteuer).
👉 Unsere Lieblingsart? Wir haben es geliebt, PeruHop für die klassische Route Lima-Cusco zu nutzen (ihre Reiserouten erleichtern die Planung) und DayTrip Transfers zu buchen, wenn wir die Flexibilität wollten, unterwegs an Ruinen, Märkten oder malerischen Aussichtspunkten anzuhalten. Beides bot uns mehr als nur Transport. Sie machten die Reise selbst zu einem Teil des Abenteuers.
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