Das Santa Catalina Kloster ist wie eine Stadt in der Stadt, ein weitläufiges, 20.000 Quadratmeter großes Kloster, das im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Hinter seinen hohen Mauern verbirgt sich ein Labyrinth aus engen Gassen, farbenfrohen Innenhöfen, kunstvollen Kapellen und bescheidenen Nonnenunterkünften. Einst ein geschlossenes Kloster, ist es heute eine der faszinierendsten Attraktionen Arequipas.
Durch Santa Catalina zu schlendern, fühlte sich an, als würde man in der Zeit zurückreisen. Jeder Bereich enthüllte etwas Neues, wie leuchtend blaue und rote Wände, friedliche Gärten, sogar originale Küchen und Waschbereiche. Die Mischung aus Schönheit und Einsamkeit machte es leicht, sich vorzustellen, wie das Leben der Nonnen war, die hier jahrhundertelang in Abgeschiedenheit lebten.
Wir kamen gegen 16 Uhr an, technisch gesehen nur eine Stunde vor Schließung. Unsere Führung dauerte bis 17 Uhr, und danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, um auf eigene Faust zu erkunden. Dies erwies sich als die beste Besuchszeit. Die Menschenmassen hatten sich gelichtet, die Lichter gingen an und das Kloster nahm eine ruhige, magische Atmosphäre an, als die Nacht hereinbrach.
Profi-Tipp: Wenn du kannst, geh später am Nachmittag hin. Weniger Besucher, goldenes Licht und der Schein der Abendlampen machen das Kloster noch bezaubernder.