Moray ist eine der beeindruckendsten Inka-Stätten im Heiligen Tal, bestehend aus kreisförmigen Terrassen, die wie riesige Schüsseln in die Erde abfallen. Archäologen glauben, dass es als Agrarlabor genutzt wurde, da jede Ebene ihr eigenes Mikroklima erzeugt und es den Inkas ermöglichte, mit dem Anbau verschiedener Pflanzen zu experimentieren.
Am Rande der Terrassen zu stehen ist atemberaubend, aber unser Lieblingsteil war, an der ersten Reihe von Terrassen vorbeizugehen (wo die meisten Touren enden) und zu entdecken, dass es noch mehrere weitere gibt! Mit weniger Leuten hatten wir die Möglichkeit, die Größe und das Geheimnis von Moray in Ruhe auf uns wirken zu lassen.
Es war eine der einzigartigsten und faszinierendsten Stätten in Peru. Das Design ist sowohl schön als auch praktisch und zeigt, wie fortschrittlich das Wissen der Inkas in Landwirtschaft und Ingenieurwesen wirklich war.
Die meisten Touren durch das Heilige Tal kombinieren Moray mit Orten wie Chinchero, den Maras-Salzminen und Ollantaytambo, was einen epischen Tag ergibt.
Pro-Tipp: Geh früh oder spät am Tag hin, um weicheres Licht und weniger Menschenmassen zu haben. Und bleib nicht nur bei den ersten Terrassen stehen!