Was du vor deiner WINTERREISE nach Island wissen solltest

Du solltest wirklich auf alles vorbereitet sein, wenn du in den Wintermonaten zu Besuch bist – hier sind ein paar Tipps.

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Thrainn Kolbeinsson

Thrainn Kolbeinsson

Iceland

Islands Winter verwandelt die Landschaft in ein unberührtes, schneebedecktes Wunderland und bietet ein einzigartiges und magisches Erlebnis. Die Navigation durch das Land in dieser Jahreszeit erfordert jedoch sorgfältige Planung und Vorbereitung. Hier erfährst du, worauf du achten solltest und welche Dinge du für deine Winterreise nach Island mitbringen solltest:

Wetter, Straßen, Tageslicht & die Nordlichter

Das Wetter: Das Wetter ist in Island immer der Hauptdarsteller – besonders im Winter. Dann sind Schneestürme, vereiste Straßen, Whiteouts und schnell wechselnde Bedingungen häufig. Behalte die Wettervorhersagen auf en.vedur.is (dem Isländischen Meteorologischen Amt) genau im Auge und versuche, flexibel mit deiner Reiseroute zu sein, da die Bedingungen Anpassungen deiner Reisepläne erforderlich machen können.

Straßenverhältnisse: Die Straßen können im Winter eine Herausforderung sein, besonders in abgelegeneren Gebieten. Ich würde immer sicherstellen, dass dein Plan nicht zu eng ist, da das Reisen von Ort zu Ort im Winter normalerweise langsamer ist als sonst. Überprüfe die Straßenverhältnisse und Sperrungen auf road.is und safetravel.is, bevor du losfährst. Erwäge die Anmietung eines 4x4-Fahrzeugs mit Spikereifen für zusätzliche Sicherheit, besonders wenn du planst, die Hauptstraßen zu verlassen. Fahre vorsichtig!

Tageslicht (oder dessen Mangel): Da die Tageslichtstunden im Winter begrenzt sind, plane deine Aktivitäten entsprechend. Die Sonne geht spät auf und früh unter, was ein kürzeres Zeitfenster für Erkundungen bietet. Aber auch wenn die Sonne nur für wenige Stunden sichtbar ist, ist die Dämmerungszeit unglaublich, also genieße auch diese!

Die Nordlichter: Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Menschen Island im Winter besuchen. Sie sind normalerweise zwischen Anfang September und Ende April aktiv. Der dunkelste Monat in Island ist der Dezember, was bedeutet, dass du längere Nächte und somit ein größeres Zeitfenster für Nordlichter hast, aber andererseits sind die aktivsten Nordlichter oft während der Herbst- und Frühlings-Tagundnachtgleiche (Ende September und Ende März) zu sehen. Um sie zu sehen, benötigst du hohe Aurora-Aktivität, klaren Himmel und Dunkelheit und hier sind einige nützliche Websites, die du nutzen kannst, um deine Chancen zu maximieren: Daylight/Darkness hours, Weather in general, Cloud cover, Aurora forecast (w. cloud cover), Aurora forecast und zwei Apps: My Aurora Forecast (eine einfache App, hauptsächlich basierend auf dem KP-Index) und Hello Aurora (bietet eine professionellere und zuverlässigere Vorhersage basierend auf einigen anderen Metriken).

Die Winter-Checkliste

Schichten: Die beste Art, sich für den Winter zu kleiden, ist das Tragen mehrerer Schichten (oben und unten), die du nach Belieben entfernen oder hinzufügen kannst (gute Basisschichten sind Gold wert).

Steigeisen: Auch nur kleine, die du bei Bedarf leicht an- und ausziehen kannst.

Stirnlampe: Der kürzeste Tag des Jahres in Island hat nur etwas mehr als 4 Stunden Tageslicht, daher wird eine Stirnlampe deine Tage erhellen.

Badeanzug und Flip-Flops: Island ist weit davon entfernt, eine tropische Insel zu sein, aber du hast so viele Optionen an heißen Pools (öffentliche und natürliche), die du nicht verpassen möchtest.

Wanderstock: Es hängt davon ab, was du vorhast, aber für Winterwanderungen ist es immer eine gute Idee, mindestens ein oder zwei Wanderstöcke mitzubringen.

Sonnenbrille: Die Sonne steht im Winter immer extrem tief und versucht ihr Bestes, dich beim Fahren zu blenden, also bring deine Lieblingssonnenbrille mit.

Heißer Tipp

Die Winterzeit ist nicht nur problematisch, sie ist auch eine der magischsten Jahreszeiten, um Island mit Nordlichtern, schneebedeckten Landschaften und gefrorenen Wasserfällen zu erleben. Es gibt auch etwas, das an einem schönen Wintertag kaum zu übertreffen ist – eine natürliche heiße Quelle! Sogar die normalen Schwimmbäder, die du in jeder Stadt des Landes findest, sind die geringe Gebühr wert, um dich darin aufzuwärmen. Meine Favoriten findest du im Reiseführer.

Indem du informiert bleibst, dich angemessen kleidest und die bezaubernde Winteratmosphäre genießt, wirst du unvergessliche Erinnerungen während deines isländischen Winterabenteuers schaffen. Jetzt setz deine Stirnlampe auf, schlüpf in deinen Badeanzug, zieh deine Steigeisen über deine Flip-Flops und komm her!

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