Standort:
Der Walls of Jerusalem Nationalpark liegt im zentralen Hochland Tasmaniens und ist Teil des Tasmanian Wilderness World Heritage Area. Der Zugang erfolgt über die Mersey Forest Road (C171) in der Nähe von Mole Creek, wobei eine kurze Schotterpiste zum Hauptparkplatz am Fish River führt. Der Park selbst ist autofrei, sodass alle Erkundungen zu Fuß erfolgen.
Die 3 besten Wanderungen im Walls of Jerusalem Nationalpark:
Walls of Jerusalem Mehrtagesrundweg – ca. 23 km Rundweg, anspruchsvoll, nicht für kleine Kinder empfohlen, 3–4 Tage. Führt durch Doleritgipfel, Alpenseen und Gletschertäler.
Gipfel des Mount Jerusalem (Abstecher) – 1,2 km einfache Strecke von Dixons Kingdom, mittelschwer, am besten für erfahrene Wanderer, ca. 1–1,5 Std. Panoramablicke auf das umliegende alpine Gelände.
Tageswanderungen zur Trappers Hut / Lake Adelaide – 5–7 km Hin- und Rückweg, mittelschwer, familienfreundlich, wenn Kinder an Buschwanderungen gewöhnt sind, 2–4 Std. Malerische Seen, historische Hütten und alpine Vegetation.
Eintrittspreise / Parkpässe:
Für den Eintritt ist ein gültiger Tasmania Parks Pass erforderlich:
Tagespass (24 Std.): AUD 47,70 $ pro Fahrzeug (bis zu 8 Personen) oder AUD 23,85 $ pro Person.
Ferienpass (bis zu 2 Monate): AUD 95,50 $ pro Fahrzeug oder AUD 47,75 $ pro Person.
Für Übernachtungswanderungen ist eine Registrierung erforderlich. Aktuelle Preise und Wandergenehmigungen findest du auf der offiziellen Parks & Wildlife Website.
Mögliche Tierbeobachtungen:
Zur alpinen Tierwelt gehören Wombats, Wallabys, Tasmanische Teufel, Pademelons und verschiedene Vogelarten. Bleib auf den Wegen, um die empfindliche alpine Vegetation nicht zu stören.
Hunde erlaubt:
Nein, Hunde sind nicht erlaubt.
Weitere Informationen:
Der Walls of Jerusalem Nationalpark ist ein abgelegenes Alpental mit dramatischen Doleritgipfeln, gletschergeformten Tälern und unberührten Seen. Der Mehrtagesrundweg führt Wanderer durch Herods Gate, Damascus Gate, Dixons Kingdom, Trappers Hut und Lake Adelaide und bietet sowohl anspruchsvolles Gelände als auch atemberaubende Landschaften. Historische Hütten bieten Notunterkunft, sind aber nicht zum allgemeinen Campen gedacht. Zelten ist auf ausgewiesenen Plattformen beschränkt, und offenes Feuer ist verboten; nur Brennstoffkocher sind erlaubt.
Der Park ist stark wetterabhängig: Schnee, niedrige Temperaturen und plötzliche Stürme können zu jeder Jahreszeit auftreten. Wanderer sollten eine komplette alpine Ausrüstung, wasserdichte Kleidung, Karten, Kompass sowie ausreichend Essen und Wasser mitführen. Wasser kann aus Bächen und Seen entnommen werden, die Qualität variiert jedoch. Der Park ist ideal für alle, die abgelegene Wildnis, alpine Landschaften und ein echtes Backcountry-Erlebnis suchen.