Willkommen in Jigokudani, oder dem „Höllental“ – einer dramatischen Vulkanlandschaft direkt oberhalb von Noboribetsu Onsen, wo Dampfwolken aus sprudelnden Schwefelquellen aufsteigen und der Boden zischt, als wäre er lebendig. Trotz des feurigen Namens ist dies einer der friedlichsten Orte in Hokkaido – unberührte Natur in ihrer faszinierendsten Form.
Das Tal entstand vor über 10.000 Jahren durch eine Vulkanexplosion und setzt immer noch über 10.000 Liter heißes Quellwasser pro Minute frei, das die vielen Onsen-Bäder im darunterliegenden Noboribetsu speist. Holzwege schlängeln sich durch das felsige Gelände und ermöglichen es dir, sicher zwischen dampfenden Öffnungen, Mineralbecken und milchig-blauen Bächen zu wandern. Im Winter ist der Kontrast zwischen Schnee und Dampf einfach surreal.
Folge dem Wanderweg zum Oyunuma Pond, einem tiefen Schwefelsee, der das ganze Jahr über warm bleibt, und weiter zum Oyunuma River natural footbath, wo du deine Füße in natürlich beheiztes Wasser tauchen kannst, umgeben von Wald – eine perfekte Balance aus Wildheit und Beruhigung.
✨ Warum es sich lohnt
Weil die Natur sich hier von ihrer besten Seite zeigt – kraftvoll, seltsam und wunderschön zugleich. Jigokudani ist einer dieser Orte, die dich daran erinnern, wie lebendig Japans Landschaft wirklich ist.
🕐 Wann du hingehen solltest
Morgens: Nebel und Lichtstrahlen durch den Dampf sehen magisch aus.
Abends: Wege leuchten sanft mit Laternen.
Winter: Schnee + Dampf = reine Kinokulisse.
💴 Preise
Freier Eintritt
Kleine Parkgebühr: ¥500–¥600
🚆 Anreise
Nimm den JR Limited Express von Sapporo zum Noboribetsu Station (ca. 1 Stunde 15 Minuten), dann eine 15-minütige Busfahrt nach Noboribetsu Onsen. Der Weg nach Jigokudani beginnt direkt in der Onsen-Stadt.
🧭 Waldir-Tipp
Trage gute Schuhe – die Holzstege können rutschig sein, besonders im Winter. Besuche das Oyunuma footbath, nachdem du das Tal erkundet hast; es ist einer der friedlichsten versteckten Orte Hokkaidos.