Nyhavn ist bekannt für seine farbenfrohen, schmalen Häuser und die malerische Lage im Kopenhagener Hafen.
Nyhavn bedeutet übersetzt „Neuer Hafen“ und ist trotz seines Namens eine der ältesten Gegenden Kopenhagens. Der Hafen wurde in den 1670er Jahren auf Befehl von König Christian V. von schwedischen Kriegsgefangenen gegraben.
Damals war Nyhavn ein sehr geschäftiger Hafen, in dem Boote aus aller Welt anlegten, ihre Waren am Kai be- und entluden und für betrunkene Seeleute und leichtlebige Frauen bekannt war. Das Viertel veränderte sich in den 1970er Jahren, und was früher die schmutzige Nordseite genannt wurde, ist heute eine der vornehmsten Gegenden Kopenhagens.
Fun Fact: Viele der Häuser entlang Christianshavn und Nyhavn sind sehr schmal. Das liegt daran, dass sie aus einer Zeit stammen, in der Steuern danach berechnet wurden, wie viel Bürgersteig das Haus einnahm – je schmaler, desto billiger!