Die beste Zeit für eine Reise nach Schweden
Sommerurlaub in Südschweden, Wintercamping mit Polarlichtern, goldener Herbst im Fjäll oder vielleicht ein bisschen von Allem?
Manuel & Maren
Sweden
Das schwedische Klima unterscheidet sich je nach Region und Reisezeitraum extrem. Sowohl die Nähe zum Atlantik, als auch die vorherrschenden Windverhältnisse bescheren ein für die Breitengrade recht mildes Klima im Winterhalbjahr. Es kann das ganze Jahr über im gesamten Land zu Niederschlägen kommen. Es gibt jedoch auch sehr oft Perioden mit trockenem Wetter, insbesondere in den Sommermonaten in Mittel- und Nordschweden. Aber auch zur Winterzeit in den nördlichen und dann eisigen Regionen Lapplands. Dort befinden sich auch die kältesten Regionen des Landes, in Richtung norwegischer, sowie finnischer Grenzen und den Hochebenen rund um den Abisko- und Sarek Nationalpark.
Die besten Reisezeiten in Schweden im Überblick:
Nebensaison Frühling & Herbst
Ganz besonders die Monate Mai und September. Der Mai ist oft sehr trocken und ist teilweise schon so warm sein, dass man auch in einem See baden kann, besonders im südlichen Teil. Im hohen Norden liegt dagegen oft noch der letzte Schnee des Winters und die Temperaturen sind eher unfreundlich. Anfang September kann zwar bereits wieder der ersten Nachtfrost einsetzen, sogar im Süden des Landes, oft gibt es aber noch einmal eine milde Zeit bis Anfang oder sogar Mitte Oktober. Besonders der Norden des Landes hat im September einiges zu bieten. Der erste Schnee ist noch nicht gefallen und die Landschaft verfärbt sich zunehmend Orange & Gelb. Ein riesiger Vorteil der Nebensaison in Schweden: Es gibt kaum Moskitos und die Zeit draußen lässt sich besser genießen!
Hochsaison Sommer
Die wärmste Zeit des Jahres. Rund um die berühmte Sommersonnenwende, dem Zeitpunkt an dem es keine Nacht im nördlichen Schweden gibt, sind die Temperaturen am höchsten. Die Seen sind angenehm warm, die Wälder stehen in sattem Grün. Das Land kann überall ohne große Einschränkungen bereist werden. Es ist jedoch auch die Zeit der langen Sommerferien in Skandinavien und die Touristen strömen in das Land. Es wird also dementsprechend ordentlich etwas los sein. Zudem müsst ihr euch gerade an Seen und Gewässern teilweise vor Schwärmen an Moskitos schützen. Hier gilt der Grundsatz: Je weiter nördlich, desto mehr Moskitos!
Winterabenteuer
Zwischen November und März sind die Tage kurz und die Dunkelheit dominiert vor allem im Norden den Alltag. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne nun teilweise gegenteilig zum Sommer gar nicht erst auf, dafür jedoch die Nordlichter! Es heißt, die nördlichen Regionen Schwedens und Norwegens gelten als die besten Plätze der Welt, um dieses Natursschauspiel zu bewundern. Ein Paradies für Fotografen und Abenteurer! Immer mehr Zuspruch bekommt Schweden auch von Wintersportlern. So hat Schweden einige große Skigebiete im Angebot und Schlittschuhlaufen ist quasi Nationalsport. Gibt es außerdem etwas schöneres als eine Schneeschuh-Wanderung durch unberührten Pulverschnee oder die Fahrt mit einem Husky-Schlitten auf der Jagd nach Nordlichtern?
Die für uns beste Reisezeit für einen Roadtrip: Der Herbst & Winter zwischen September und Ende November
Die Natur erstrahlt im Herbst in ihren schönsten Farben, die Besucherströme haben sich verabschiedet, sodass du auch stärker besuchte Naturhighlights fast alleine bewundern kannst. Ab September können die ersten Polarlichter entdeckt werden, es ist jedoch noch nicht winterlich, sodass Wanderungen in der Natur nichts im Wege steht. Du solltest dich jedoch auf kalte Nächte und kürzere Tage einstellen. Wir lieben den Winter und Schnee, unsere Reise im November in den äußersten Norden des Landes war eine unserer schönsten überhaupt. Neben Nordlicht-Nächten durften wir Rentiere und Elche beobachten und hatten die schönsten freien Stellplätze quasi für uns alleine!
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