Edelmetalle sind auf oder unter kosovarischem Boden auch heute noch zahlreich zu finden.
Aktuellen Schätzungen zufolge dürfte die Mine von Artana eine der ertragreichsten sein, an die 2.700 kg Goldreserven vermutet man dort, allerdings gebunden in Erze, zb. Blei-Zink-Verbindungen, was eine aufwendige Gewinnung durch die sogenannte Flotation notwendig macht (Die Flotation ist ein dreiphasiges (fest-flüssig-gasförmiges) physikalisch-chemisches Verfahren zur Trennung von Mineralarten durch selektive Anhaftung von Mineralpartikeln an Luftblasen mittels eigener Geräte). Den Quellen zufolge liegt die Goldkonzentration in der Artana-Mine bei 1,6 g pro Tonne Gestein, in Stantërg sind es nur 0,6 g/t.
Bei unserem ersten Besuch vor vielen Jahren wirkte die Mine verlassen, seit geraumer Zeit sind dort wieder Aktivitäten zu verzeichen und wie weit man herankommt, haben wir nicht ausprobiert – es bleibt euer Abenteuer!
Vom Festungshügel führt ein ca. 2,3 km langer, teils unasphaltierter Fahrweg hinunter zur Mine, alternativ existiert eine ausgeschilderte Zufahrt von der nördlich verlaufenden R309.