Unterhalb des Festungshügels passiert man die Heilige Erlöserkirche (alb.: Kisha e Shën Spasit). Alten Schriften zufolge stammt ein Teil davon mit den mittelalterlichen Altarfresken aus den Jahren 1333 bis 1335. 1836 begann man mit einer für diese Zeit stilgerechten Erweiterung, die bis auf die Grundmauern und den Glockenturm jedoch nie fertig wurde. Damals wurde sie hauptsächlich von Walachen, einem serbischen Nomaden- bzw. Hirtenvolk genutzt.
Die Architektur besteht aus einer Kombination von Natur- und Ziegelsteinen mit Terrakotta-Elementen, Keramikkreuzen und Fenstern mit halbrunden Bögen. Das Kulturdenkmal und besonders die wertvollen Fresken wurden 2004 stark beschädigt, 2010 jedoch restauriert. Die Kirche ist zu ihrem Schutz nicht zugänglich.