Das OMO5 gehört zur Stadthotel-Marke der japanischen Hoshino-Resorts-Gruppe. Der Kern des Konzepts: Das Hotel versteht sich nicht als abgeschottetes Refugium, sondern als Ausgangspunkt, um das Viertel drumherum zu entdecken. Naha eignet sich dafür gut, denn hinter der belebten Kokusai-dōri beginnt ein Gewirr aus Gassen, Markthallen und kleinen Läden, das sich zu Fuß gut erschließen lässt. Das Haus hat 190 Zimmer, ein modernes, von okinawanischen Farben und Handwerk inspiriertes Design und liegt zentral: etwa 6 Gehminuten zur Monorail-Station Kenchō-mae, rund 7 bis 8 Minuten zur Kokusai-dōri.
Zum Angebot gehören geführte Streifzüge durch die Nachbarschaft, etwa durch die Einkaufsstraßen oder auf der Suche nach Shīsā, den okinawanischen Schutzlöwen auf den Dächern. Abends gibt es täglich ein kleines Kulturprogramm mit Sanshin-Livemusik und Nachtmarkt-Ständen. Für Gäste gibt es außerdem eine Bibliothek mit Büchern über Okinawa und ausgestelltem Ryūkyū-Kunsthandwerk. Im OMO-Café wird ein Frühstück mit mehreren Hauptgerichten zur Auswahl serviert.
Meine Tipps
Achte bei der Zimmerwahl auf die Kategorie. Die kleineren Queen-Zimmer haben teils nur eine Dusche statt Badewanne, größere Kategorien wie die „Yagura“-Zimmer bieten mehr Platz und eine Fensterbank zum Sitzen.
Parken ist kostenpflichtig und begrenzt. Wenn du mit einem Mietwagen anreist, klär das am besten vorab.
Preislich ist die Spanne beachtlich: Für zwei Personen liegen die Angebote je nach Saison etwa zwischen 11.000 und 34.000 Yen pro Nacht. Ein Blick auf mehrere Buchungsportale lohnt sich.
Anreise
ÖPNV: Vom Flughafen Naha mit der Yui-Rail etwa 12 Minuten bis Kenchō-mae, von dort rund 6 Minuten zu Fuß. Zur Station Miebashi sind es etwa 8 Minuten.
Auto: Vom Flughafen Naha rund 8 bis 10 Minuten. Kostenpflichtige Selbstparkplätze am Haus.