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Leckere japanische Backwaren
Category

Bakery

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Café

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Katharina Klueber

Die Bäckerei Sweet Namiyanagi existiert schon seit über 100 Jahren und ist seit Generationen ein fester Bestandteil der Gemeinde. Die Bäckerei hat für mich diesen besonderen Charme, den du bei Ketten einfach nicht findest. Die Einrichtung und Atmosphäre ist eher urig und hat einen reizvollen altmodischen Charme, ohne aus der Zeit zu fallen. Was du unbedingt probieren solltest: Kōbōzan-Anpan, ein dreieckiges Brot in Form des gleichnamigen Hügels, gefüllt mit viel süßer Anko-Paste. Ein perfektes Matsumoto-Souvenir oder Picknick-Dessert.

So kaufst du in einer japanischen Bäckerei ein

Damit du in kein Fettnäpfchen trittst bei deinem Besuch in einer japanischen Bäckerei, hier der ungefähre Ablauf:

  1. Tablett und Zange schnappen: Gleich im Eingangsbereich findest du immer einen Stapel flacher Plastik- oder Holztabletts (Torei) und Metallzangen (Tonga). Nimm dir jeweils eines davon. Es ist unüblich, die Ware ohne Zange anzufassen.

  2. Im Uhrzeigersinn durch den Laden: Die meisten japanischen Bäckereien sind kompakt und der Kundenfluss bewegt sich fast immer in eine Richtung (meist im Uhrzeigersinn) vom Eingang zur Kasse. Schnapp dir mit der Zange die Gebäckstücke, die du möchtest, und lege sie vorsichtig auf dein Tablett.

  3. Das Tablett an der Kasse übergeben: Wenn du fertig bist, gehst du mit dem vollen Tablett zur Kasse. Du legst das Tablett dort einfach ab. Das Kassenpersonal verpackt jedes einzelne Teil liebevoll in eine kleine Plastiktüte oder Folie, damit sich die Aromen nicht vermischen.

Meine Tipps

  • Bloß nicht anfassen: Berühre die Backwaren niemals mit den Händen oder der eigenen Kleidung. Wenn ein Teil versehentlich von deiner Zange rutscht oder du es berührst, musst du es im Grunde auch nehmen. Zurücklegen gilt als unhygienisch.

  • Kein "Probe-Drücken": In Japan wird sehr viel Wert auf die makellose Optik der Ware gelegt. Die fluffigen Hefeteige zu drücken, um zu testen, wie frisch sie sind, ist ein absolutes No-Go.

  • Geld auf das Schälchen legen: Wie fast überall in Japan reichst du das Bargeld oder die Karte nicht direkt bar in die Hand, sondern legst es auf das kleine Plastik- oder Metallschälchen (Tray) auf dem Tresen. Viele moderne Bäckereien haben mittlerweile auch vollautomatische Bezahlautomaten, bei denen du das Geld selbst einwirfst.

  • Nicht im Gehen essen: Auch wenn die Versuchung enorm ist, direkt vor dem Laden oder im Gehen hineinzubeißen: In Japan gilt Essen, während man läuft, als merkwürdig. Suche dir eine ruhige Ecke, eine Parkbank oder nimm die Tüte mit ins Hotel bzw. nach Hause.

Infos

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr / Samstag & Sonntag 08:00 bis 18:00 Uhr

Geschlossene Tage: 31. Dezember bis 02. Januar

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