Kinkaku-ji (goldener Pavillon) ist wie der Ginkaku-ji ein Tempel im Norden Kyotos, dessen Außenfassade vollständig mit Blattgold bedeckt ist. Das zu sehen, war ein absolutes Highlight meiner Kyoto-Reise.
Das beeindruckende Bauwerk mit Blick auf einen großen Teich wurde im Laufe der Geschichte mehrfach durch Feuer zerstört, zweimal während eines Bürgerkriegs, der auch einen Großteil von Kyoto verwüstete. Das zweite Mal geschah es, als ein fanatischer Mönch den Pavillon in Brand steckte. Die heutige Struktur wurde 1955 wiederaufgebaut.
Auch das riesige Tempelgelände mit vielen Gärten und einem Teehaus, wo man Matcha und Süßigkeiten genießen kann, ist einen Besuch wert. Außerdem gibt es Souvenirläden am Ausgang des Tempels.
Anreise
Der Tempel ist vom Bahnhof Kyoto aus mit dem Kyoto City Bus Nr. 205 in etwa 40 Minuten erreichbar (230 Yen). Alternativ kannst du auch mit der U-Bahn-Linie Karasuma zum Bahnhof Kitaōji (15 Minuten, 260 Yen) fahren und dort den Bus Nr. 204 oder 205 nehmen (10 Minuten, 230 Yen).
Infos
Preis: 500 Yen
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr