Was auf den ersten Blick aussieht wie ein gestrandetes Geisterschiff und auf den zweiten an ein Walskelett erinnert, ist im Grunde beides: eine hybride Gestalt aus Mythos und Wikingerkultur. Seit 2016 thront der Drakkar Leviathan auf einer Anhöhe bei Vardo und erinnert seine Besucher an die unbändige Kraft der Natur, die das Leben an der rauen Küste Norwegens bis heute prägt. Als "Drakkar" bezeichnete man die kunstvoll geschnitzten Langschiffe der Wikinger, der Leviathan gilt in der Mythologie als uraltes und unbesiegbares Seeungeheuer. Im Drakkar Leviathan verschmelzen diese beiden Elemente zu einer beeindruckenden Kunstinstallation - ein Sinnbild für die unberechenbaren Naturgewalten des arktischen Nordens.