🏮 Nachmittag: Die Hänge von Higashiyama
Ein Spaziergang durch die Geschichte
Vom Philosophenweg bringt dich eine kurze Busfahrt zum Fuße der Higashiyama-Hügel. Hier findest du die ikonischen „Postkarten“-Ansichten von Kyoto.
Sannenzaka & Ninenzaka: Diese abschüssigen Steinstraßen sind gesäumt von wunderschön restaurierten Holzgebäuden.
Die Atmosphäre: Es ist der beste Ort, um traditionelles Handwerk, handgemachte Keramik und lokale Snacks wie Mitarashi Dango (süße Reisbällchen mit Sojaglasur) zu finden.
Das Starbucks-Juwel: Halte Ausschau nach dem Starbucks Coffee Kyoto Ninenzaka Yasaka Chaya – es ist in einem 100 Jahre alten traditionellen Stadthaus untergebracht und ist der einzige Starbucks weltweit, wo du auf Tatami-Matten sitzt.
⛩️ Kiyomizu-dera Tempel
Der Tempel des reinen Wassers
Auf dem Hügel thront einer der meistgefeierten Tempel Japans, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das die besten Aussichten der Stadt bietet.
Die Holzterrasse: Die Haupthalle verfügt über eine massive Holzveranda, die von 13 Meter hohen Säulen getragen wird. Bemerkenswerterweise wurde die gesamte Struktur ohne einen einzigen Nagel gebaut.
Die Aussicht: Von der Terrasse aus hast du einen atemberaubenden Panoramablick auf die Kirschblüten (oder Herbstblätter) mit der Skyline von Kyoto in der Ferne.
Otowa-Wasserfall: Am Fuße des Tempels kannst du aus drei separaten Wasserströmen trinken. Jeder soll einen anderen Vorteil gewähren: Langlebigkeit, Erfolg in der Schule oder ein glückliches Liebesleben. (Pro-Tipp: Trinke nicht aus allen dreien, das gilt als gierig!)
🌌 Kodai-ji Tempel
Das Zen von Licht und Schatten
Auf deinem Rückweg nach Gion solltest du unbedingt am Kodai-ji Halt machen. Im Jahr 1606 gegründet, ist er berühmt für seine atemberaubenden Zen-Gärten und hochwertigen Lackwaren.
Die Beleuchtung: Während der Sakura-Saison veranstaltet Kodai-ji oft eine Nachtbeleuchtung. Der Zen-Garten wird durch eine Lichtshow verwandelt, und die Spiegelung der Bäume im „Garyuchi“-Teich ist absolut magisch.
Der Bambushain: Er hat sogar seinen eigenen kleineren, intimeren Bambuswald, der oft viel ruhiger ist als der in Arashiyama.
Die Teehäuser: Halte Ausschau nach den beiden historischen Teehäusern, die von einem berühmten Teemeister entworfen wurden; sie sind architektonische Juwelen der Momoyama-Zeit.
📝 Aktualisierter Profi-Tipp für Tag 5:
„Das ist ein Tag mit viel Laufen! Beginne am Silbernen Pavillon im Norden und arbeite dich nach Süden zum Kiyomizu-dera vor. Den Tag optional am Kodai-ji bei Sonnenuntergang ausklingen zu lassen, ist der perfekte Weg, um den Übergang von Tag zu Nacht im schönsten Teil der Stadt zu erleben.“